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Mann (20) will ins Gefängnis – und darf nicht

Neuruppiner versucht alles Mann (20) will ins Gefängnis – und darf nicht

Die meisten würden wohl alles tun, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Ein 20 Jahre alter Mann aus Neuruppin ist da anders. Er hat mehrfach versucht, hinter Gitter zu kommen. Am Mittwoch zeigte er sich bei der Polizei an. Den Notruf will er missbraucht und Nazi-Parolen gerufen haben. Doch für den Knast reichte das nicht. Deshalb hat er am Donnerstag eine neue Masche versucht.

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Quelle: Geisler

Neuruppin. Ein 20-Jähriger kam Mittwoch in die Polizeiinspektion Neuruppin, um sich selbst anzuzeigen. Er gab an, am 2., 3. und 9. Dezember mehrmals missbräuchlich den Notruf gewählt, dabei die Beamten am Telefon beleidigt sowie „Sieg Heil!“ gerufen zu haben. Außerdem habe er vier Mal Fahrräder gestohlen und weggeworfen. Die Beamten protokollierten alles und ließen ihn wieder gehen.

Am Donnerstag versuchte er es mit einer neuen Masche. Als am frühen Morgen in der Karl-Marx-Straße in Neuruppin drei Personen nach dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Gewahrsam genommen wurden, wollte er auch mit. Noch während des Einsatzes ging der 20-Jährige zu den handelnden Beamten und behauptete, dass er auch „Sieg Heil!“ gerufen habe. Doch Pech für den Mann: Die drei in Gewahrsam genommenen Personen bestritten, dass er zu ihnen gehöre.

Als aber trotzdem seine Wohnanschrift erfragt wurde, gab er an, bisher bei einem Kumpel geschlafen zu haben. Dieser habe ihn aber aus der Wohnung geworfen und er habe somit keinen Schlafplatz mehr. Möglicherweise sucht der 20-Jährige nun einen warmen Schlafplatz auf Staatskosten im Kittchen.

Von MAZonline

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