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Mann bedrängt Mädchen und bedroht Helfer

Zwischenfall am S-Bahnhof Zehlendorf Mann bedrängt Mädchen und bedroht Helfer

Ein Mann steigt in eine S-Bahn. Dann wird er Zeuge, wie ein junges Mädchen immer wieder von einem Fahrgast bedrängt wird. Er will sie küssen. Sie wehrt sich. Der Zeuge mischt sich lautstark ein – und wird selbst bedroht. Diesmal ist ein Messer im Spiel. Nun sucht die Polizei dringend nach dem Mädchen und weiteren Hinweisen.

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Quelle: dpa

Berlin. Es ist 4.22 Uhr, als ein Mann am Donnerstag in die S1 am Bahnhof Zehlendorf steigt. Nicht lange dauert es, da bemerkt er, wie ein Fahrgast ein junges Mädchen bedrängt. Beobachtet, wie der Mann wiederholt und trotz heftiger Gegenwehr des etwa 14 bis 16 Jahre alten Mädchens, so schätzt er ihr Alter, versucht, die Jugendliche zu küssen.

Mann bedroht Helfer mit einem Messer

Er zögert nicht lange, möchte ihr helfen. Lautstark fordert er den Mann auf, von dem Mädchen abzulassen. Ein Begleiter des mutmaßlichen Täters handelt, zieht seinen Kumpel aus der S-Bahn. Doch dabei bleibt es nicht, denn er reißt sich los und betritt erneut die S-Bahn. Diesmal hat er ein Messer. Er hält es fest in der Hand, bedroht den Zeugen, der ihn zuvor noch aufgefordert hatte, das Mädchen in Ruhe zu lassen. Wieder schreitet sein Begleiter ein, zieht ihn aus der Bahn und flüchtet. Das Mädchen bedankt sich und verlässt mit ihrem Begleiter die S-Bahn am S-Bahnhof Wannsee. So soll es sich nach Angaben des Zeugens zugetragen haben, der kurz danach die Polizei informierte.

Bundespolizei sucht nach Beteiligten und Zeugen

Nun sucht die Bundespolizei, die in diesem Fall ermittelt, nicht nur nach dem Mädchen und ihrem Begleiter, sondern auch nach weiteren Personen, die Zeuge dieses Vorfalls wurden. Hinweise zur Tat sowie zur Identität des Täters sind gefragt. Der Täter wird nach Auskunft des Zeugen als Mann mit südländischem Aussehen beschrieben.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 297779 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Von MAZonline

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