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Mann stirbt nach Unfall auf Tempelhofer Feld

Zusammenstoß mit Kite-Surfer Mann stirbt nach Unfall auf Tempelhofer Feld

Nach einem Zusammenstoß mit einem Kite-Surfer auf dem Tempelhofer Feld in Berlin ist jetzt ein Radfahrer gestorben. Der Unfall ereignete sich am Wochenende. Dabei ist der 64-jährige Radfahrer so schwer verletzt worden, dass er trotz einer Operation nicht mehr gerettet werden konnte.

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Quelle: dpa

Berlin-Tempelhof. Radfahrer, Skateboarder, Jogger, Kite-Surfer - sie alle kommen an guten Tagen auf das Tempelhofer Feld in Berlin und belagern die Start- und Landebahnen des einstigen Flughafen zwischen Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof. Oft kommen sie sich dabei bedrohlich nahe.

Am Samstagmittag ist es dabei zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Ein 64-jähriger Radfahrer und ein 26-jähriger Kite-Surfer krachten zusammen. Der 26-Jährige ließ sich von seinem Drachen auf einem Skateboard ziehen und wollte den Radfahrer überholen. Dabei kam es zum Zusammenstoß, der Drachen klappte über dem 64-Jährigen zusammen und traf den Mann am Kopf. Die Verletzungen des Mannes waren so schwer, dass er jetzt im Krankenhaus gestorben ist. Der Kite-Surfer blieb unverletzt. Die Polizei hat den Tod des 64-Jährigen bestätigt.

In der Parkordnung ist das Kite-Surfen nicht ausdrücklich verboten. Dort heißt es, dass "Befahren des Feldes mit Fahrrädern und Skates ist auf den befestigten Flächen erlaubt." Außerdem sollten Besucher gegenseitig Rücksicht nehmen. In der Parkordnung ist das so formuliert: "Durch das Verhalten unserer Besucher dürfen Dritte weder behindert noch belästigt oder gefährdet werden."

MAZonline

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