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Mann verbrennt nach Unfall in seinem Auto

Luckenwalde Mann verbrennt nach Unfall in seinem Auto

Bei einem dramatischen Unfall in der Nähe von Luckenwalde (Teltow-Fläming) ist am Donnerstagvormittag ein Mann in seinem Auto verbrannt. Er ist ungeklärter Ursache mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Polizei hatte zunächst befürchtet, dass es weitere Tote geben könnte.

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Das brennende Auto nahe Luckenwalde.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Zu einem grauenvollen Unfall kam es am Donnerstagvormittag auf der Landesstraße 73 zwischen Luckenwalde und Berkenbrück kurz vor dem Abzweig in Richtung Ruhlsdorf. Dabei ist der Fahrer des Fahrzeuges gestorben, als das Auto nach einem Verkehrsunfall Feuer fing. Die dicken Rauchschwaden waren schon von weitem zu sehen. Polizei und Feuerwehr hatten zunächst angenommen , dass sich mehrere Personen im Fahrzeug befinden könnten. Diese Befürchtung bestätigte sich nicht.


Die Feuerwehr beim Löschen

Die Feuerwehr beim Löschen.

Quelle: Margrit Hahn

Nach Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer eines Opels aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gestoßen. Das Auto brannte an der Unfallstelle komplett aus. Im Wagen befand sich der Fahrer und keine weiteren Insassen wie nach Abschluss der Löscharbeiten festgestellt wurde.

Die Landstraße musste nach dem Unfall für längere Zeit gesperrt werden

Die Landstraße musste nach dem Unfall für längere Zeit gesperrt werden.

Quelle: Margrit Hahn

Bis Donnerstagnachmittag hatte die Pressestelle der Polizei von einem noch nicht zweifelsfrei identifizierbaren Mann gesprochen, der auf der L73 tödlich verunglückte. Zwei Zeugen haben unabhängig voneinander ausgesagt, dass der Fahrer mit seinem Opel um 10.10 Uhr nach rechts von der Straße abkam und gegen einen Baum fuhr. Das Fahrzeug wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert und ging sofort in Flammen auf. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten durch die Feuerwehr kam jede Hilfe zu spät. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. „Als wir am Unfallort eintrafen, stand das Auto bereits in Flammen“, sagt Harald Groke, der als Einsatzleiter der Luckenwalder Feuerwehr vor Ort war. Die Luckenwalder Kameraden, die mit 12 Leuten und drei Fahrzeugen vor Ort waren, wurden durch sechs Woltersdorfer Feuerwehrleute unterstützt.

„Im vergangenen Jahr hatten wir zum Glück kein Todesopfer durch Verkehrsunfälle zu beklagen. Und nun im neuen Jahr gleich zu Beginn dieser furchtbare Unfall“, bedauert Groke.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und den anschließenden Aufräumarbeiten war es notwendig, die L73 zu sperren. Ein Gerichtsmediziner kam in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft am Unfallort zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Sache und zur Identifizierung des Mannes dauerten bis zum Redaktionsschluss an. Nach MAZ-Erkenntnissen soll es sich um einen Luckenwalder handeln.

Die Spuren des Unfalls waren gestern auch Stunden später noch deutlich sichtbar auch nachdem die Straße wieder freigegeben war. Durch das Feuer ist die Bitumschicht teilweise verbrannt und muss wiederhergestellt werden. Das soll geschehen, sobald es die Witterung erlaubt.

Auf der Straße zwischen Luckenwalde und Berkenbrück kommt es immer wieder zu Unfällen. Im August wurden acht Menschen verletzt, als ein Auto abends mit einer Kutsche ohne Beleuchtung zusammengestoßen war.

 

Von Margrit Hahn

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