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Messerangriff in Neukölln: Polizei sucht Zeugen

Berlin-Neukölln Messerangriff in Neukölln: Polizei sucht Zeugen

Ein Streit zwischen zwei Männern endet in der Nacht zum Samstag tödlich. Ein Passant soll offenbar zuvor zwischen den Männern geschlichtet haben. Die Polizei sucht ihn als wichtigen Zeugen.

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Die Polizei sucht einen Zeugen.

Quelle: dpa

Berlin. In der Nacht zum Samstag ist in Berlin-Neukölln ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert. Ein 25-Jähriger wurde dabei von einem 31-Jährigen erstochen. Nun suchen die Ermittler einen wichtigen Zeugen.

Er soll zwischen den Männern geschlichtet haben. Als der Streit beendet schien, soll der Mann zum Bahnhof Lipschitzallee gegangen sein. Von dem Mann erhoffen sich die Ermittler Erkenntnisse über die Beziehung von Täter und Opfer und wie es zu der tödlichen Auseinandersetzung kam.

Zeugen hatten am frühen Samstagmorgen die Polizei zu einem Streit zwischen zwei Männern am Lipschitzplatz gerufen, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizisten am Tatort direkt vor einer Geschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes eintrafen, sahen sie den 25-Jährigen mit schweren Stichverletzungen am Boden liegen. Darüber beugte sich ein 31-Jähriger, den die Beamten festnahmen. Er ist laut Polizei dringend tatverdächtig.

Haftbefehl wegen Totschlags

Rettungskräfte brachten den 25-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er kurz darauf starb. Am Tatort stellte die Polizei ein Messer sicher, bei dem es sich um die Tatwaffe handeln könnte. Eine Mordkommission vernahm den 31-Jährigen. Am Samstagabend erließ ein Richter Haftbefehl wegen Totschlags gegen den Mann.

Was genau zwischen dem Notruf der Zeugen und dem Eintreffen der Polizei geschah, war am Sonntag noch Gegenstand der Ermittlungen. Fest stand, dass sich die beiden Männer schon vorher kannten. Beide wurden im Libanon geboren. Der Verdächtige ist palästinensischer Staatsbürger, der 25-Jährige hatte keine Staatsangehörigkeit. Berichte über eine angebliche Freundschaft zwischen den beiden wies die Polizei am Samstagnachmittag als reine Spekulation zurück.

Von MAZonline

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