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Mieterin zeigt ihre kiffenden Nachbarn an

“Kontaminierter“ Haushalt mit Kleinkind Mieterin zeigt ihre kiffenden Nachbarn an

Die einen können es nachvollziehen, andere würden es als Petzen empfinden: Eine Mieterin hat in Neuruppin die Polizei über ihre Nachbarn informiert. Die würden kiffen, hieß es. Als die Beamten ausrückten, wurden sie fündig. Weil die Wohnung einen „kontaminierten“ Eindruck erweckte, ist nun auch das Jugendamt wegen eines Kleinkindes im Haushalt involviert.

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Quelle: dpa

Neuruppin. Einer Mieterin in einem Mehrfamilienhaus in der Franz-Mehring-Straße stank es gewaltig, dann informierte sie die Polizei und meldete am Dienstag gegen 23.30 Uhr ihre Nachbarn. Ein Paar, das ebenfalls in ihrem Haus wohnt, kifft, sagte sie.

Die Beamten machten sich kurz darauf zur Wohnung auf. Dort angekommen, öffnete allerdings niemand die Tür. Erst nachdem die Polizei einen Schlüsseldienst anforderte, öffnete man den Beamten die Tür. Vor ihnen stand ein 23-Jähriger, der erklärte, dass die Mieterin (20) mit ihrem Hund unterwegs sei.

Da bereits aus der Wohnung „cannabistypische Gerüche“ zu vernehmen waren, wie die Polizei mitteilte, wartete man das Eintreffen der jungen Frau ab. Es „wurde aufgrund des dringenden Tatverdachts des Drogenbesitzes und Gefahr im Verzuge unmittelbar die Wohnung durchsucht“, so die Polizei in einer Mitteilung. Dabei wurden geringe Mengen Cannabis und Konsumutensilien gefunden.

Außerdem befanden sich in der Wohnung das sechs Monate alte Kind der Frau sowie mehrere Haustiere – ein Hund, zwei Katzen und zwei Ratten. Weil die Beamten den Eindruck hatten, dass die Wohnung verdreckt sei, ja von Tieren „kontaminiert“, so schreibt es die Polizei, wurden neben der Aufnahme entsprechender Anzeigen auch das Jugendamt verständigt.

Von MAZonline

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