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Mit Cuttermesser an der Kehle bedroht

Neuruppin Mit Cuttermesser an der Kehle bedroht

Ein 24-Jähriger mit 1,45 Promille hielt am Donnerstag in Neuruppin einem 18-Jährigen ein Cuttermesser ans Kinn und bedrohte ihn. Dann steckte er das Messer wieder weg und spuckte dem 18-Jährigen ins Gesicht. Vorausgegangen waren verbale Attacken. Zeugen verhinderten Schlimmeres.

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Erst Spucke, dann Schläge – jetzt Fahndung


Quelle: imago stock&people

Neuruppin. Zwei Gruppen stritten sich am Donnerstag um 17.50 Uhr in Neuruppin in der Karl-Marx-Straße in Höhe des Rheinsberger Tores. Die eine Gruppe bestand aus zwei 24 Jahre alten, alkoholisierten Männern, die sich vor dem Stadtgarten befanden. Zur andere Gruppe gehörten zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren und einer junge Frau. Sie befanden sich auf der anderen Seite der Straße und wurden bereits auf dem Weg zur dortigen Bushaltestelle von den beiden 24-jährigen Männern beleidigt.

An der Bushaltestelle angekommen, ging die Frau fort, während ihr Bruder und sein Freund dort blieben. Nach einigen weiteren verbalen Wortgefechten, kamen die beiden Männer vom Stadtgarten zu der Bushaltestelle herüber. Einer der 24-Jährigen (1,45 Promille) zog ein Cutter-Messer, hielt es dem 18-Jährigen ans Kinn und bedrohte ihn. Dann steckte er das Messer wieder weg und spuckte dem 18-Jährigen ins Gesicht.

Es kam zum Gerangel zwischen den vier Beteiligten, in das sich auch unbeteiligte Passanten einmischten. Als diese versuchten, die Streithähne zu trennen, wurde der andere 24-Jährige (Atemalkoholtest verweigert) aus der ersten Gruppe leicht verletzt. Letztendlich gelang es den Helfern die Situation zu entspannen und die Gruppen bis zum Eintreffen der Polizei zu trennen. Der 24-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden. Das Cutter-Messer stellten die Beamten sicher.

Der 24-Jährige, der zuvor mit dem Cutter-Messer gedroht hatte, ließ sich vor Ort nicht beruhigen und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Tütchen mit betäubungsmittelähnlichen Anhaftungen. Dies wurde sichergestellt und eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Von MAZonline

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