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Mit Revolver im Gepäck am Flughafen

Eine „Smith Wesson“ im Koffer Mit Revolver im Gepäck am Flughafen

Wieder große Aufregung und ungläubiges Staunen am Flughafen in Schönefeld. Bei der Kontrolle eines Gepäckstückes fanden Bundespolizisten einen Trommelrevolver. In diesem Jahr gab es bereits mehrfach Bombenalarm am Flughafen – und es gab so manche kuriose Auflösung.

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Abflughalle in Schönefeld.

Quelle: Bernd Gartenschläger (Archiv)

Schönefeld. Die Bundespolizisten am Flughafen Schönefeld (Dahme-Spreewald) staunten nicht schlecht, als sie am letzten Freitag das Großgepäck eines 59-jährigen Reisenden überprüften. Eingewickelt in ein Badetuch fanden die Beamten einen Trommelrevolver der Marke Smith & Wesson.

Eine Waffenbesitzkarte konnte der Mann hierfür nicht vorweisen. Nach Einleitung eines Strafverfahrens durfte der Mann seine Urlaubsreise nach Antalya in der Türkei fortsetzen. Der Mann gab an, die Waffe im Sommer 2006 auf einem Rastplatz gefunden und eingesteckt zu haben.

Was er damit im Urlaub wollte, konnte er nicht erklären.

Schauspieler mit „Bombe“ im Gepäck

Große Aufregung gab es bereits Mitte Juni am Flughafen Schönefeld. Dort ist ein spanischer Tourist mit einem vermeintlichen Sprengstoffgürtel unterwegs gewesen. In den Flieger ist er damit nicht gekommen. Aber die Auflösung der Situation ist dann glücklicherweise ziemlich undramatisch, aber dafür umso lustiger. Für den Spanier hat der Vorfall aber noch ein Nachspiel.

Doppelter Alarm im April

Nachdem am 13. April am Flughafen Schönefeldwegen einer herrenlosen Taschen Bombenalarm ausgelöst und das Terminal geräumt worden ist, gab es nur einen Tag später erneut Alarm. Bei einem 39-jährigen Jordanier erkannte das Sicherheitspersonal auf dem Röntgenmonitor verdächtigen Gegenstände in der Tasche des Mannes. Bei einer Befragung machte der Mann außerdem widersprüchliche Aussagen. Die Geräte entpuppten sich später als harmlos.

54-Jährige löst Bombenalarm aus

Eine 54-Jährige hat Anfang Februar am Flughafen Schönefeld einen falschen Bombenalarm ausgelöst. Sie erhielt deshalb eine Strafanzeige. Die Frau habe bei der Gepäckaufgabe mehrfach gesagt, es befänden sich Bomben in den Koffern, berichtete die Bundespolizei. Daraufhin sei am Flughafen Alarm ausgelöst worden.

Kontrollen ergaben laut Polizei, dass die Angaben der 54-Jährigen falsch waren. Die Bundespolizei vermutet, dass die Frau aus Unmut so reagierte. Sie hatte ein Ehepaar zum Flughafen begleitet, das für Mehrgepäck einen Aufpreis zahlen sollte.

Unwillig packten die Passagiere ihr Gepäck um, wie die Polizei weiter mitteilte. Bei einer erneuten Kontrolle sprach die Frau dann von Bomben im Gepäck.

Von MAZonline

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