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Nach Nazi-Posts: Polizei durchsucht Wohnung

Berlin Nach Nazi-Posts: Polizei durchsucht Wohnung

Die Berliner Polizei hat am Mittwochfrüh in Berlin-Moabit die Wohnung eines 67-Jährigen durchsucht. Der Mann hatte auf Facebook Hakenkreuze und andere Nazisymbole gepostet. Nun wird gegen den Berliner ermittelt. Aber nicht nur wegen der geschmacklosen Facebook-Posts.

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Quelle: dpa

Berlin. Bei einer Hausdurchsuchung in Berlin-Moabit hat die Polizei am Mittwochfrüh einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sichergestellt. Außerdem nahm die Polizei den Laptop eines 67-jährigen Mannes mit. Die Ermittler waren dem Mann auf die Schliche gekommen, nachdem er im Internet Nazi-Symbole – Hakenkreuze und Siegrunen – gepostet hatte.

Obwohl der Mann unter einem Pseudonym postete, konnte die Polizei seine Adresse ermitteln. „Dieser Fall zeigt, dass trotz des vermeintlich anonymen Postens Straftäter von der Polizei ermittelt werden. Sie können sich dabei nicht auf die scheinbare Anonymität verlassen“, heißt es dazu in der Mitteilung der Polizei.

Gegen den 67-Jährigen wird nun in zwei Fällen ermittelt – wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Mann wurde nach der Hausdurchsuchung vernommen und dann entlassen.

Von MAZonline

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