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Notruf missbraucht – Vergewaltigung erfunden

Neuruppin Notruf missbraucht – Vergewaltigung erfunden

Eine 18-Jährige Patientin wählte aus den Ruppiner Kliniken heraus den Notruf und erfand eine Vergewaltigung. Nicht zum ersten Mal – neun Staatsanwälte suchen bereits nach der Frau.

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Die 18-Jährige hatte den Notruf missbraucht.

Quelle: dpa

Neuruppin. Eine 18-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern berichtete am Samstag um 19.15 Uhr am Polizeinotruf, dass sie am Tag zuvor auf einer Party in Ludwigslust vergewaltigt worden sei. Sie sei bereits am Freitag bewusstlos aus einem Zug geholt worden und befinde sich nun im Krankenhaus.

Im gesamten Bundesgebiet Notruf missbraucht

Mitarbeiter des Kriminaldauerdienstes konnten die Anruferin trotz Angabe von falschen Personalien als Patientin in den Ruppiner Kliniken in Neuruppin ausfindig machen. Mit den richtigen Personalien wurde sie in den polizeilichen Auskunftssystemen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass sie ähnliche Handlungen nahezu im gesamten Bundesgebiet durchgeführt hatte.

Neun Staatsanwaltschaften ermitteln bereits

Sie wurde neben anderen Delikten deswegen zur Aufenthaltsermittlung durch neun Staatsanwaltschaften ausgeschrieben. Nachdem die Beamten sie darauf ansprachen, rannte sie aus dem Zimmer und kehrte nach wenigen Minuten wieder zurück. Es stellte sich heraus, dass das Sexualdelikt auch dieses Mal nicht stattgefunden hatte. Eine Strafanzeige wegen des Vortäuschens einer Straftat wurde aufgenommen. Die 18-Jährige blieb im Krankenhaus und wird dort dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt.

Von MAZonline

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