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Hat Frau Asylbewerber-Überfall nur erfunden?

Perleberg Hat Frau Asylbewerber-Überfall nur erfunden?

Die Polizei in der Prignitz muss sich mit einem rätselhaften Fall beschäftigen: Eine Perlebergerin verbreitet im Internet, sie sei von mehreren Asylbewerbern mit Messern angegriffen und angetatscht worden. Als die sie dazu befragt wird, schweigt die Frau. Angebliche Beweismittel will sie nicht herausgeben. Die Polizei spricht von unkooperativem Verhalten.

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Quelle: dpa

Perleberg. Eine Perlebergerin hat über das Internet verbreitet, sie sei in der Nacht zum Sonnabend in der Berliner Straße in Perleberg von mehreren Asylbewerbern überfallen worden. Diese hätten ihr die Strumpfhose zerrissen und sie überall angefasst. Die Frau habe sich dann nach eigenen Angaben losreißen können. Als Beamte des Staatsschutzes sie dann jedoch aufsuchten, lehnte die Perlebergerin eine Vernehmung ab und verwies nur auf den Interneteintrag. Zu den Messern der Männer konnte sie nichts sagen. Tatsächlich war die Frau an einigen Stellen leicht verletzt, benötigte aber keinen Arzt. Wie sie die Verletzungen erlitt, haben die Ermittler wegen des unkooperativen Verhaltens der Frau nicht herausbekommen können. Als die Beamten die zerrissene Strumpfhose sicherstellen wollten, weigerte sich die Frau jedoch, sie herauszugeben. Woher sie wusste, dass es sich bei den angeblichen Angreifern um Asylbewerber handelt, ist ebenfalls nicht klar.

Von MAZonline

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