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Polizei-"Besuch" nach Hass-Post auf Facebook

Wohnung in Berlin durchsucht Polizei-"Besuch" nach Hass-Post auf Facebook

Der Tod des kleinen syrischen Flüchtlingskindes Aylan hat weltweit viele Menschen berührt. Doch es gibt auch Menschen, die kein Mitgefühl haben - und das auch offen zeigen. So ein junger Mann aus Berlin-Hellersdorf, der bei Facebook einen regelrechten Hass-Post verfasst hatte. Das blieb nicht unentdeckt, und so rückten Polizei und Staatsschutz bei ihm an.

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Quelle: dpa

Berlin. Der Tod des kleinen syrischen Flüchtlingskindes Aylan, der zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder im Mittelmeeer ertrunken ist, hat weltweit viele Menschen berührt. Doch es gibt auch Menschen, die kein Mitgefühl haben - und das auch offen zeigen. So ein junger Mann aus Berlin-Hellersdorf, der bei Facebook einen regelrechten Hass-Post verfasst hatte. Das blieb nicht unentdeckt, und so rückten Polizei und Staatsschutz bei ihm an.

Samstag früh durchsuchten Beamte des Polizeilichen Staatschutzes beim Landeskriminalamt Berlin die Wohnung des mutmaßlichen Verfassers in Hellersdorf. Der 26-Jährige soll bei Facebook den dreijährigen Aylan mit folgendem zynischen Kommentar verunglimpft haben: "Wir TRAUERN NICHT sondern wir FEIERN ES! Nur ein Flüchtling, ein Flüchtling ist zu wenig: Das Meer hat schon mehr Flüchtlinge geschluckt!"

Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung in der Ludwigsfelder Straße stellten die Polizisten einen Computer sowie zwei Mobiltelefone sicher. Der Mann bleibt auf freiem Fuß, die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

MAZonline

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Staatsschutz ermittelt

Der Verfasser eines Hass-Posts auf Facebook hat nicht nur 100 Anzeigen bekommen, sondern muss womöglich ins Gefängnis. Derzeit ermittelt der Staatsschutz gegen den 26-Jährigen aus Berlin. Der Mann hatte auf Facebook gegen das ertrunkene Flüchtlingskind Aylan gehetzt. Der Berliner ist der Polizei wohlbekannt.

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