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Polizei empört über rücksichtslose Gaffer

Großbrand in Neuruppin Polizei empört über rücksichtslose Gaffer

Rund 90 Feuerwehrleute sind am Montag und Dienstag mit dem verheerenden Großbrand in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) beschäftigt. Nach Dacharbeiten war ein Geschäftshaus in Flammen aufgegangen. Jetzt erhebt die Polizei schwere Vorwürfe: Gaffer behinderten die Arbeit der Rettungskräfte. Auch Familien mit Kleinkindern waren unter den Schaulustigen. Die Helfer können sich aber über etwas anderes freuen.

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Während der Löscharbeiten mussten Polizei und Feuerwehr immer wieder Schaulustige aus dem abgesperrten Bereich zurückdrängen.

Quelle: Stähle

Neuruppin. Sie mussten regelrecht zurückgedrängt werden und behinderten immer wieder die Arbeit der Feuerwehrleute und der Polizei. Manche ignorierten die Absperrbänder um bessere Fotos von der Unglücksstelle und des Großbrands zu machen.

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6. Juni 2016 – Am Montagnachmittag ist in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) das Dach eines Geschäftshauses in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus und war mehrere Stunden mit dem Löschen der Flammen beschäftigt. Das Feuer wurde offenbar bei Arbeiten an dem Dach ausgelöst. Über der Stadt stand zeitweise eine schwarze Rauchwolke.

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Einen Tag nach dem verheerenden Großbrand in der Fehrbelliner Straße in Neuruppin, bei dem 5 Menschen verletzt und ein Geschäftshaus zerstört wurde, äußern sich Polizei und Feuerwehr fassungslos und empört über rücksichtslose Gaffer.

Viel Lob und Dank an die Feuerwehr

Im Internet brach nach dem Einsatz in der Fehrbelliner Straße eine Welle der Unterstützung für die Feuerwehrleute und alle andere Helfer los.

Über die Facebook-Seite der MAZ haben sich dutzende Nutzer zu Wort gemeldet, um den freiwilligen Rettern für ihren Einsatz zu danken. Von „einfach Spitze diese Leistung“ bis „wahre Helden“ reichen die Kommentare.

Der Brand hat für viel Aufsehen gesorgt, etliche Nutzer haben eigene Bilder oder kurze Videos im Internet veröffentlicht, die meisten aufgenommen aus größerem Abstand.

Mehrere Nutzer diskutieren im Netz, wie die Neuruppiner den Feuerwehrleuten für ihre Arbeit generell danken könnten. Immerhin tun die Helfer ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich. Von einem Riesenblumenstrauß ist die Rede oder auch von einer Dankesparty für alle ehrenamtlichen Helfer.

Der Brand war am Montagmittag ausgebrochen. Über der Stadt stand zeitweise eine schwarze Rauchwolke. Die hatte mehrere hundert Neugierige angelockt. Das Gelände rund um das brennende Haus ist von der Polizei abgesperrt, doch immer wieder ignorierten Gaffer das. „Es gab sogar Familien mit Kleinkindern, die in den Gefahrenbereich liefen, um besser Fotos vom Feuer machen zu können“, sagt Polizeisprecher Toralf Reinhardt.

Feuerwehr musste auf die Schaulustigen Rücksicht nehmen

Dabei lag die gesamte Straße in dichtem Rauch. Die Leute hätten immer wieder die Arbeit der Feuerwehr behindert, weil die auf die Schaulustigen Rücksicht nehmen musste. Vor allem haben sich die Menschen aber selbst in Gefahr gebracht. Reinhardt hat dafür kein Verständnis: „Der Rauch ist extrem gefährlich. Deshalb wurden ja auch mehrere Feuerwehrleute verletzt.“

Von MAZonline

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