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Polizei ist schneller als der Autodieb

Verfolgungsjagd bei Brandenburg und Lehnin Polizei ist schneller als der Autodieb

Es sollte eine ganz normale Verkehrskontrolle werden am Mittwochmorgen auf der A2 bei Brandenburg. Doch plötzlich gab der Fahrer eines Audi A6 Gas und floh vor der Polizei. Was folgte, war eine wilde Verfolgungsjagd, die die Polizisten am Ende für sich entschieden.

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Beliebt bei Autodieben: der Audi A6.

Quelle: dpa

Lehnin. Es sollte eine ganz normale Verkehrskontrolle werden am Mittwochmorgen auf der A2 bei Brandenburg. Doch plötzlich gab der Fahrer eines Audi A6 Gas und floh vor der Polizei. Was folgte, war eine wilde Verfolgungsjagd, die die Polizisten am Ende für sich entschieden.

Kurz nach 7 Uhr wollten Polizeibeamte der Autobahnpolizei Michendorf den in Richtung Polen fahrenden Audi A 6 aus Nordrhein-Westfalen kontrollieren.

Nachdem der Autofahrer zunächst hinter dem Funkstreifenwagen rechts herangefahren war, gab er plötzlich Gas und zog an dem Polizeiauto vorbei. Auf Blaulicht und Sirene sowie weitere Haltezeichen reagierte der Fahrer nicht und durchfuhr den Baustellenbereich mit teilweise bis zu 160 km/h, bevor er an der Anschlussstelle Netzen abrupt von der Autobahn abfuhr und seine Flucht in Richtung Lehnin fortsetzte.

Zwischen der Autobahnabfahrt und Lehnin bog der Pkw in einen Waldweg ein. Nach weiteren 800 Metern stoppte der Autofahrer den Audi und sprang aus dem noch rollenden Fahrzeug. Dabei wurde er von dem noch in Bewegung befindlichen Audi erfasst und auf die Motorhaube gedrückt.

Nachdem er sich von dem Pkw gelöst hatte, setzte er seine Flucht zu Fuß in Richtung eines angrenzenden Feldes fort. Den hinterherlaufenden Polizeibeamten gelang es, den Fahrer festzuhalten, wobei er erheblichen Widerstand leistete. Es handelt sich um einen 44-jährigen Polen.

Ermittlungen ergaben, dass der Audi erst in den Nachtstunden in Paderborn gestohlen worden war und der Autobesitzer den Verlust noch gar nicht bemerkt hatte. Der Autodieb wurde vorläufig festgenommen und in den Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht.

Von MAZonline

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