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Polizei schnappt mutmaßlichen Autobrandstifter

Berlin Polizei schnappt mutmaßlichen Autobrandstifter

Seit mehreren Tagen verüben Linksextreme in Berlin Brandanschläge und zünden Autos an. Hintergrund ist eine Razzia in einem besetzten Haus der linken Szene in Friedrichshain. Seit dem brennen immer wieder Autos in der Stadt. Womöglich ein Racheakt der linken Szene. Nun ist der Polizei eine Festnahme gelungen. Und es gab weitere Festnahmen.

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In der Nacht zu Dienstag brannten in Berlin mehrere Auto.

Quelle: Julians Stähle

Berlin. Ein mutmaßlicher Autobrandstifter ist in der Nacht zum Mittwoch in Berlin-Lichtenberg festgenommen worden. Er war in der Tasdorfer Straße beobachtet worden, wie er an mehreren Fahrzeugen Brände zu legen versuchte. Bei zwei Autos misslang ihm dies, bei einem dritten konnten Polizisten das Feuer rasch löschen. Hier gab es geringen Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Geprüft wird nun nach Angaben der Polizei, ob der 26-Jährige auch für weitere Brandstiftungen verantwortlich ist. Erst in der Nacht zum Dienstag waren in der nahe gelegenen Schulze-Boysen-Straße drei Autos vollständig ausgebrannt. In diesem Fall wird ein politisches Motiv für die Brandstiftung in Zusammenhang mit den Ereignissen um die Rigaer Straße vermutet.

Weitere Festnahmen in der Rigaer Straße

Bei einer Demonstration am Dienstagabend in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain sind acht Teilnehmer festgenommen worden. Ihnen werden versuchte Körperverletzung, Beleidigungen oder Landfriedensbruch vorgeworfen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte es Flaschenwürfe gegen Beamte gegeben, die jedoch niemanden trafen oder verletzten. In der Rigaer Straße sowie in der Liebigstraße wurden auch Müllcontainer angezündet. Die Brände konnten aber rasch gelöscht werden.

Seit einer Zwangsräumung am 22. Juni in der Rigaer Straße 94 protestiert die linksextreme Szene gegen Polizeieinsätze - mit Brandanschlägen auf Autos und Sachbeschädigungen an Neubauten.

Zuletzt sind in der Nacht zu Dienstag mehrere Autos in Flammen aufgegangen. Auch hier wird ein Zusammenhang mit der Räumung in der Rigaer Straße vermutet.

Ende Juni, eine Woche nach der Räumung in der Rigaer Straße, attackierten Unbekannte das Jobcenter in Berlin-Wedding, außerdem gingen mehrere Autos in Flammen auf. Die Mauer einer Zufahrt zur Johannischen Kirche wurde mit der Botschaft „Rigaer bleibt“ besprüht. Bei einer Demonstration hatten sich rund 100 Vermummte im Wedding versammelt und später das Jobcenter attackiert.

Von dpa

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