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Polizei stoppt Geisterfahrer auf der A19

Alkoholisiert im Gegenverkehr Polizei stoppt Geisterfahrer auf der A19

Dieses Weihnachten wird für einen 30-Jährigen noch ein Nachspiel haben: Auto weg, Führerschein weg und eine Strafe folgt gewiss. Am ersten Weihnachtstag stoppte die Polizei bei Wittstock (Dosse) einen alkoholisierten Geisterfahrer. Wie sich schnell herausstellte, hatte er auch schon im Süden Brandenburgs für Gefahr gesorgt.

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Potsdam. Am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages stoppte die Autobahnpolizei einen Mann nach einer kilometerlangen Geisterfahrt.

Der 30-Jährige aus Niedergörsdorf (Teltow-Fläming) war mit seinem Pkw von der Anschlussstelle Waren Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) falsch auf die A19 gefahren. Rund 30 Kilometer fuhr er entgegen der Fahrtrichtung Rostock in den Süden, bis die Polizei den „Geisterfahrer“ an der Anschlussstelle Wittstock/ Dosse (Ostprignitz-Ruppin) stoppte.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten bei dem Fahrzeug Alkoholgeruch fest. Der pustete sich auf 1,31 Promille.

Bei ihren Ermittlungen stellte sich alsbald heraus, dass der Mann nicht nur im Norden Brandenburgs für Gefahr auf der Straße gesorgt hat, sondern zuvor auch den Süden unsicher gemacht haben könnte.

Es wird geprüft, ob der 30-Jährige zuvor bereits einen Verkehrsunfall auf der A 10 in Höhe Anschlussstelle Wildau mit Sachschaden verursacht – und dann einfach weitergefahren ist.

Das Fahrzeug und der Führerschein des 30-Jährigen wurden sichergestellt.

Von MAZonline

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