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Polizei sucht mutmaßlichen Kindesentführer

Berlin: Mordkommission ermittelt Polizei sucht mutmaßlichen Kindesentführer

Dramatische Wende im Fall des verschwundenen 4-jährigen Jungen in Berlin: Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen und fahndet jetzt nach dem mutmaßlichen Entführer. Der Unbekannte ist auf inzwischen ausgewerteten Videoaufnahmen einer Überwachungskamera zu sehen. Wer kennt diesen Mann?

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Die Berliner Polizei sucht den vierjährigen Mohammed und seinen mutmaßlichen Entführer.

Quelle: dpa

Berlin. Dramatische Wende im Fall des vor einer Woche in Berlin-Moabit verschwundenen vierjährigen Flüchtlingsjungen Mohammed: Eine Mordkommission hat jetzt die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Eine Straftat sei nicht ausgeschlossen.

Es wird öffentlich nach einem unbekannten Mann gefahndet, der mit dem Kind am 1. Oktober das Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin-Moabit verlassen haben soll. Der Unbekannte ist auf inzwischen ausgewerteten Videoaufnahmen einer Überwachungskamera zu sehen.

Wer kennt diesen Mann?

Quelle: Polizei

Beschreibung des Mannes:

- mitteleuropäisches Aussehen
- scheinbares Alter ca. 35 – 50 Jahre
- schlanke Statur, dunkle mittellange Haare mit Geheimratsecken
- bekleidet mit einem hellen Pullover mit dunklem Kragen, heller Hose, dunklen Schuhen
- Bartträger
- vermutlich Brillenträger

Die Kriminalpolizei fragt:

- Wer kennt die abgebildete Person oder kann nähere Angaben zu ihr machen?
- Wer hat Mohamed zusammen mit dem abgebildeten Mann gesehen?
- Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin unter der Rufnummer 030/4664 912400 , und per E-Mail vermisstenstelle@polizei.berlin.de entgegen.

In den vergangenen Tagen hatte die Polizei das Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin-Moabit abgesucht. Dort soll die Mutter des Jungen ihn am Donnerstag, 1. Oktober, aus den Augen verloren haben. Seitdem ist der Junge spurlos verschwunden.

Mit Hilfe von Spürhunden war zuvor der Weg des Jungen aus Bosnien-Herzegowina auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) nachverfolgt worden.

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