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Polizei verfolgt Bewaffneten mit Hubschrauber

Im Linienbus unterwegs Polizei verfolgt Bewaffneten mit Hubschrauber

Ein Mann mit einer Waffe hat am Mittwochmittag für Aufregung in Wünsdorf und Ludwigsfelde gesorgt. Der Mann wurde mit der Waffe am Wünsdorfer Bahnhof gesehen und stieg dann in einen Bus nach Ludwigsfelde. Mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber verfolgten den Bus, wo der Mann ausstieg und in einen Mobilfunkladen ging.

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Quelle: dpa

Wünsdorf/Ludwigsfelde. Ein Mann hat am Mittwoch in Wünsdorf und Ludwigsfelde sowie in einem Linienbus zwischen den beiden Orten für Aufregung gesorgt. Gegen 11.45 Uhr war er einem Zeugen am Wünsdorfer Bahnhof aufgefallen, weil er mit einer Waffe herumhantierte. Der Zeuge informierte die Polizei, verlor den Mann mit der Waffe aber aus den Augen. Kurze Zeit später meldete dann der Fahrer eines Linienbusses von Wünsdorf über Zossen und Ludwigsfelde nach Potsdam, dass in Wünsdorf ein dunkel gekleideter Mann eingestiegen sei, dem eine Schusswaffe aus der Jacke gefallen sei. Er habe sich dann im hinteren Teil des Busses schlafen gelegt. Daraufhin nahmen mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber der Polizei die Verfolgung des Busses auf, während gleichzeitig das SEK alarmiert wurde.

Täter in Mobilfunkladen festgenommen

In der Potsdamer Straße in Ludwigsfelde stieg der Mann aus dem Bus aus und betrat einen Handyladen. Dort hantierte er erneut mit der Waffe herum, legte sie auf den Tresen und teilte dem Verkäufer mit, dass die Waffe zwar entsichert sei, er aber keine Angst haben müsse. Polizeibeamte überwältigten den 24-Jährigen aus dem Kreis Teltow-Fläming schließlich in dem Mobilfunkladen und nahmen ihn fest. Sie stellten auch fest, dass es sich bei der Waffe um eine Softairwaffe handelte. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Bedrohung gegen den jungen Mann. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Auch wurde der sozialpsychiatrische Dienst des Landkreises Teltow-Fläming eingeschaltet.

Mann hatte am Wochenende in Zossen randaliert

Bereits am vergangenen Wochenende war der 24-Jährige der Polizei wegen diverser Straftaten aufgefallen. Er hatte am Sonntag gegen 1.45 Uhr in der Gerichtsstraße in Zossen die Tür- und Fensterverglasungen eines Blumenladens, eines Büros, eines Friseurladens sowie des Dänischen Bettenlagers beschädigt. Anschließend war er in einen Netto-Markt eingebrochen, hatte dort ebenfalls Glasscheiben, ein Metallrollo und die Vorräume einer Bäckerei und einer Fleischerei beschädigt und hatte anschließend versucht, den Supermarkt mit Hilfe von Holzschutzöl anzuzünden.

Von MAZonline

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