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Polizisten haben Mitgefühl mit Bröndby-Fans

Kontrolle auf der A24 Herzsprung – Neuruppin Polizisten haben Mitgefühl mit Bröndby-Fans

Bei der halbtägigen Kontrolle am Donnerstag auf der A24 zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin hatte die Polizei Beanstandungen an 25 Lkw, vier Bussen und drei Autos. Darunter zwei Reisebusse aus Dänemark mit Bröndby-Fans, die auf dem Weg nach Berlin waren zum Spiel gegen Hertha BSC. Aber die Polizisten drückten noch mal ein Auge zu.

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Die Kontrolleure wissen ganz genau, worauf sie achten müssen.

Quelle: dpa

Herzsprung. Bei europaweiten Lkw- und Buskontrollen sind am Donnerstag auf der A 24 zwischen Herzsprung und Neuruppin insgesamt 57 Lkw, elf Busse und drei Pkw kontrolliert worden. Die Polizei fertigte 26 sogenannte Ordnungswidrigkeitsanzeigen und verhängte sechs Verwarngelder. Beanstandet wurden hauptsächlich Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer und technische Mängel.

In der Zeit von 7 bis 13 Uhr standen die Polizisten auf einem Parkplatz am Kilometer 192 in Fahrtrichtung Berlin und winkten einzelne Fahrzeuge heraus. Auch das Bundesamt für Güterverkehr und Feldjäger der Bundeswehr beteiligten sich daran. Die Feldjäger kontrollierten in ihrer Zuständigkeit Fahrzeuge der Bundeswehr. Bei 25 Lkw, vier Bussen und drei Pkw hatten die Kontrolleure etwas zu beanstanden.

Fans konnten noch bis Berlin

Erwischt hat es auch zwei Busse aus Dänemark, in denen Fans der Fußballmannschaft Bröndby Kopenhagen unterwegs nach Berlin waren, um am Abend das Qualifikationsspiel gegen Hertha BSC zur Europa League zu sehen. Um 9.45 Uhr wurden die Reisebusse kontrolliert. Der Fahrer des ersten Busses erhielt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Der Fahrer des zweiten Busses musste ebenfalls eine Anzeige einstecken, weil der Bus technische Mängel aufwies. Beiden Fahrzeuge wurde zur Freude der Fußballanhänger die Weiterfahrt nur noch bis nach Berlin gestattet. Die Rückfahrt war bis zur Erfüllung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten beziehungsweise bis zur Mängelbehebung untersagt worden.

Lkw auf Lkw ohne Genehmigung

Um 10.15 Uhr ging dann ein Großraum- und Schwerlasttransport aus Slowenien ins Netz der Kontrolleure. Dieser hatte einen anderen Lkw samt Anhänger geladen. Weil der Transport keine Ausnahmegenehmigung und Erlaubnis hatte, wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro wurde fällig.

Ladung katastrophal gesichert

Gegen 11.10 Uhr musste sich ein Lkw-Fahrer aus Polen, der Gefahrgut transportierte, einer Kontrolle unterziehen. Beladen war das Fahrzeug mit Verpackungen, welche brennbares Gas enthielten. Die Experten monierten die katastrophale Ladungssicherung, so dass der Fahrer alle Verpackungen erst abladen und dann das Fahrzeug wieder ordnungsgemäß neu beladen musste. Fahrer und Verlader erhalten jeweils Ordnungswidrigkeitsanzeigen.

Von MAZonline

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