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Porsche gerät ins Schleudern – drei Verletzte

Unfall auf der A 9 im Fläming Porsche gerät ins Schleudern – drei Verletzte

Bei einem schweren Unfall auf der A 9 sind am Montagabend drei Menschen verletzt worden. Zwei Autos sind ineinander gekracht. Es war ein heftiger Aufprall – Trümmerteile verteilten sich quer über die Autobahn. Begonnen hatte alles damit, dass der Fahrer eines Porsches bei Regen ins Schleudern gekommen war. Der Schaden an den Autos ist beträchtlich.

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Bei dem Unfall wurde ein Porsche schwer beschädigt.

Quelle: Julian Stähle

Klein Marzehns. Am Montagabend kam es auf der Autobahn 9 zu einem schweren Unfall. Er ereignete sich gegen 17 Uhr an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt zwischen Köselitz und Klein Marzehns in Fahrtrichtung Berlin. Dabei verletzten sich nach Angaben von Einsatzkräften drei Menschen. Sie kamen in Krankenhäuser nach Wittenberg und Dessau.

Zu dem folgenschweren Crash kam es, nachdem ein Porsche auf der Überholspur bei plötzlich einsetzendem Regen ins Schleudern geraten war. Der Sportwagen prallte in die Mittelschutzplanke und wurde von dort zurückgeschleudert. Das Auto kollidierte sodann auf der Mittelspur mit einem Audi A 6 aus dem Burgenlandkreis. Beide Wagen drehten sich und blockierten die Fahrbahn samt Standstreifen.

Der 26 Jahre alte Beifahrer und die Fahrerin des Audi sowie der 41-jährige Fahrer des Porsches aus Rheinland-Pfalz wurden verletzt. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass ein Hinterrad des Sportwagens abgerissen wurde und sich Trümmerteile beider Autos über alle Fahrspuren verteilten.

Auch ein Audi A 6 ist bei dem Unfall stark beschädigt worden

Auch ein Audi A 6 ist bei dem Unfall stark beschädigt worden.

Quelle: Julian Stähle

Für die Rettungskräfte folgte ein die Landesgrenze übergreifender Einsatz. Polizisten der Autobahnwachen Michendorf und Dessau sowie Kräfte der Feuerwehren Niemegk und Dahnsdorf waren schnell am Einsatzort, ebenso wie insgesamt vier Rettungswagen von Stützpunkten in Niemegk, Bad Belzig, Coswig und Roßlau. Wegen des Unfalls war die Autobahn für etwa eine Stunde voll gesperrt. Später wurde der Verkehr auf einer von drei Spuren vorbeigeleitet. Es kam zum Rückstau.

„Unsere Kräfte der Feuerwehren sicherte die Einsatzstelle und banden ausgelaufene Betriebsstoffe“, berichtet Andy Zobel von der Feuerwehr Dahnsdorf. Ihr Einsatz dauerte von circa 17.10 Uhr bis 19.20 Uhr an.

Polizei schätzt den Schaden auf 110.000 Euro

Noch im Zuge der Aufräumarbeiten krachte es am Stauende erneut. Ein in Polen zugelassener Lastwagen fuhr einem VW Golf auf, als dieser sich im letzten Moment noch in den Verkehr einordnen wollte. Beide Fahrer blieben unverletzt. Nach Schätzungen der Polizei zufolge dürfte sich der Schaden des ersten Unfalls auf etwa 110.000 Euro belaufen. Beim Auffahrunfall ist indes ein geringer Sachschaden entstanden.

Von Lisa Neumann und Thomas Wachs

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