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Premnitz: Recycling-Lagerhalle gerät in Brand

Feuerwehr mit 180 Kameraden im Einsatz Premnitz: Recycling-Lagerhalle gerät in Brand

Wegen eines Großbrandes in einer Lagerhalle in Premnitz im Havelland rückte die Feuerwehr am späten Dienstagvormittag mit dutzenden Einsatzkräften aus. In der Halle ist aus ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die starke Rauchentwicklung hat auch nahgelegene Ortschaften in Mitleidenschaft gezogen. Zeitweise waren 180 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz.

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In der Lagerhalle in Premnitz ist der Brand am Dienstag ausgebrochen.

Quelle: Julian Stähle

Premnitz. Aus noch ungeklärter Ursache ist am späten Dienstagvormittag im Premnitzer Industriepark in einer Lagerhalle der Relzux GmbH, in der Recyclingmaterial zur Wärmegewinnung verarbeitet wird, ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde gegen 11.30 Uhr zu dem Brand in der Paul-Schlack-Straße gerufen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Nachmittag an.

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In Premnitz (Havelland) ist aus ungeklärter Ursache am Dienstag eine Lagerhalle in Brand geraten. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten Anwohner einer benachbarten Wohnsiedlung ihre Fenster geschlossen halten.

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Alarm wurde gegen 11.20 Uhr ausgelöst, die Löscharbeiten dauerten am Dienstag bis zum Abend an. Insgesamt waren 180 Feuerwehrleute mit bis zu 35 Fahrzeugen im Einsatz, hat Kreisbrandmeister Lothar Schneider mitgeteilt. Herbeigerufen wurden Freiwillige Feuerwehren aus Premnitz, Döberitz, Mögelin, Rathenow, dem Amt Friesack, der Gemeinde Milower Land und aus Falkensee.

Es gab zu Beginn eine starke Rauchentwicklung, wobei der Qualm in Richtung Wald davon zog. Wie die Polizei mitteilte, war die Siedlung Döberitz-Ausbau vom Rauch betroffen. Deshalb hätten Polizisten mit Lautsprecherdurchsagen dort auf den Brand aufmerksam gemacht und die Anwohner gebeten, ihre Fenster zu schließen. Um die Brandursache zu klären, sollen am Mittwoch Fachleute vom Landeskriminalamt (LKA) ein gesetzt werden. Ein technischer Defelt könne gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei, Angaben zur Schadenshöhe lägen noch nicht vor.

Nach Aussagen von Kreisbrandmeister Lothar Schneider brannte das Feuer zunächst in etwa einem Drittel einer großen Lagerhalle der Firma. Das Feuer breitete sich aber noch weiter aus, so dass die Flammen in einer „großen Ausdehnung“ bekämpft werden mussten.

Beschäftigte des Landkreises hätten zusammen mit der Rathenower Feuerwehr einen Stab gebildet, um den Einsatz der zahlreichen Kräfte zu koordinieren. Gegen 18 Uhr waren am Dienstag noch immer 137 Feuerwehrleute vor Ort. Erste Trupps, die von Beginn an im Einsatz waren, waren bereits nach Hause geschickt worden. Weil die Feuerwehrleute nur unter Atemschutz in der Halle löschen konnten, war ihr Einsatz meist sehr strapaziös. Am Abend stellte die Stadt Premnitz für die Anwesenden eine Versorgung mit Speisen und Getränken zur Verfügung.

Es brannte Kunststoffrecyclingmaterial, das zu Ballen geformt war. Im Laufe der Zeit fingen auch noch andere Teile in der Halle Feuer. Gelöscht wurde meist mit Schaum, hat Lothar Schneider gesagt, und auch mit viel Wasser. Brennender Kunststoff habe nach dem Löschen die Eigenschaft, erklärte er, sich immer wieder neu zu erhitzen und wieder zu brennen, wenn er nicht ständig weiter gekühlt werde.

Gegen Abend habe die Feuerwehr den Brand in den Griff bekommen, die Restlöscharbeiten zogen sich aber noch lange hin. Bei Bränden wie diesen sei es üblich, so der Kreisbrandmeister, dass über zwei bis drei Tage noch eine Brandwache aufgestellt werde.

Von Bernd Geske

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