Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Radfahrer nimmt lebensgefährliche Abkürzung

Vom Karneval der Kulturen direkt ins Krankenhaus Radfahrer nimmt lebensgefährliche Abkürzung

Spaßvogel oder ein paar Shots Alkohol zu viel? Ein Radfahrer ist auf der Stadtautobahn in Berlin schwer am Kopf verletzt worden. Vom Karneval der Kulturen aus nahm er eine lebensgefährliche Abkürzung durch den Britzer Tunnel - in entgegengesetzter Richtung. Die Autos fahren in dem Tunnel mit 80 Stundenkilometern.

Voriger Artikel
S-Bahn-Automat in Eichwalde gesprengt
Nächster Artikel
Autofahrer kracht gegen Baum

Glück im Unglück hatte ein Radfahrer am frühen Sonntagmorgen, als er mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Klingt grotesk? Nein, denn er hätte auch sein Leben verlieren können. Das was der 41-Jährige als schnelle Abkürzung in Berlin genommen hat, geht über lebensmüde fast noch ein Level hinaus. Mit seinem Drahtesel fuhr er in den langen Britzer Tunnel auf der Berliner Stadtautobahn A100.

Nach bisherigen Ermittlungen benutzte er gegen 4.45 Uhr für seinen Nachhauseweg vom Karneval der Kulturen die ungeeignete und äußerst gefährliche „Abkürzung“. Er fuhr in den Gegenverkehr des Tunnels im Ortsteil Britz ein und stürzte über eine Abflussrinne in der Fahrbahn. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu. Rettungskräfte und ein Notarzt der Berliner Feuerwehr versorgten den Verletzten noch am Unfallort und brachten ihn stabilisiert in ein Krankenhaus zur stationären Aufnahme.

Von Glück reden kann der Radfahrer dennoch. Autos fahren in dem beleuchteten Tunnel bis zu 80 Stundenkilometer schnell.

Nach eigenen Angaben hatte der Mann etwa eine Flasche Wodka getrunken, bevor er sich auf den Heimweg machte. Der Tunnel war für circa eine halbe Stunde gesperrt.

MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
b523c3b6-6fa9-11e7-b097-27ceed585f17
Festival der Musik- und Kunstschulen

Am Wochenende fand in Luckenwalde (Teltow-Fläming) das 12. Sound-City-Festival statt. Auf neun Bühnen präsentierten sich die Musik- und Kunstschulen des Landes Brandenburg. An den drei Tagen kamen insgesamt 35 000 Besucher nach Luckenwalde.

Ist es gut für Pritzwalk, dass sich im Rathaus eine Veränderung anbahnt?