Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Radfahrer nimmt lebensgefährliche Abkürzung

Vom Karneval der Kulturen direkt ins Krankenhaus Radfahrer nimmt lebensgefährliche Abkürzung

Spaßvogel oder ein paar Shots Alkohol zu viel? Ein Radfahrer ist auf der Stadtautobahn in Berlin schwer am Kopf verletzt worden. Vom Karneval der Kulturen aus nahm er eine lebensgefährliche Abkürzung durch den Britzer Tunnel - in entgegengesetzter Richtung. Die Autos fahren in dem Tunnel mit 80 Stundenkilometern.

Voriger Artikel
S-Bahn-Automat in Eichwalde gesprengt
Nächster Artikel
Autofahrer kracht gegen Baum

Glück im Unglück hatte ein Radfahrer am frühen Sonntagmorgen, als er mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Klingt grotesk? Nein, denn er hätte auch sein Leben verlieren können. Das was der 41-Jährige als schnelle Abkürzung in Berlin genommen hat, geht über lebensmüde fast noch ein Level hinaus. Mit seinem Drahtesel fuhr er in den langen Britzer Tunnel auf der Berliner Stadtautobahn A100.

Nach bisherigen Ermittlungen benutzte er gegen 4.45 Uhr für seinen Nachhauseweg vom Karneval der Kulturen die ungeeignete und äußerst gefährliche „Abkürzung“. Er fuhr in den Gegenverkehr des Tunnels im Ortsteil Britz ein und stürzte über eine Abflussrinne in der Fahrbahn. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu. Rettungskräfte und ein Notarzt der Berliner Feuerwehr versorgten den Verletzten noch am Unfallort und brachten ihn stabilisiert in ein Krankenhaus zur stationären Aufnahme.

Von Glück reden kann der Radfahrer dennoch. Autos fahren in dem beleuchteten Tunnel bis zu 80 Stundenkilometer schnell.

Nach eigenen Angaben hatte der Mann etwa eine Flasche Wodka getrunken, bevor er sich auf den Heimweg machte. Der Tunnel war für circa eine halbe Stunde gesperrt.

MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
7d5bda00-b7a2-11e6-9964-b73bb7b57694
Die Meister des bösen Wortes

Die Satire erlebt aktuell einen Siegeszug. Intelligente Satire knöpft sich neben „denen da oben“ auch den kleinen Mann vor und die Ressentiments der Masse. Viele Menschen wenden sich in der „neuen Welt“ den Satirikern zu – und die haben mehr Einfluss denn je. Das sind die Meister des bösen Wortes.

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?