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Randale nach Polizeieinsatz in Rigaer Straße

Berlin-Friedrichshain Randale nach Polizeieinsatz in Rigaer Straße

Am Mittwoch sind in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain eine Werkstatt und eine Kneipe der linken Szene geräumt worden. Der Einsatz ist von rund 300 Polizisten abgesichert worden. Wenige Stunden haben Unbekannte in Berlin randaliert und Polizisten angegriffen. Offenbar eine Art Vergeltungsaktion der Linksautonomen.

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Bengalos brennen in Berlin-Friedrichshain.

Quelle: imago

Berlin. Steinewürfe gegen die Polizei, beschädigte Bankfilialen, brennende Autos: Nach einem Polizeieinsatz in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag an mehreren Orten in der Berliner Innenstadt randaliert. Die Polizei nahm zwei Männer vorläufig fest, wie sie am Donnerstag mitteilte. Die Aktionen waren offensichtlich eine Reaktion auf einen Einsatz am Mittwoch an der Rigaer Straße, wo 300 Polizisten die Räumung von Räumen der linksextremen Szene überwachten. Im Internet wird zu weiterer Gewalt aufgerufen.

 Ein ausgebranntes Autos  am Dora-Benjamin-Park in Berlin-Friedrichshain

Ein ausgebranntes Autos am Dora-Benjamin-Park in Berlin-Friedrichshain.

Quelle: dpa

Rund 200 größten Teils vermummte Männer und Frauen protestierten am Mittwochabend gegen die Räumung auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg. Einige seien mit Holzstangen auf die Beamten zugegangen, bis diese sie mit Pfefferspray abwehrten, hieß es bei der Polizei.

Steine und Farbbeutel flogen auf das Bürgeramt an der Schlesischen Straße in Kreuzberg, Autos brannten im Neubauviertel auf der Halbinsel Stralau und an der Kreuzberger Alexandrinenstraße. Auf der Baustelle eines Wohnhauses an der Finnländischen Straße im Prenzlauer Berg gingen zwei Baumaschinen und Holzpaletten in Flammen auf, an der Kopenhagener Straße wurden die Fensterscheiben am Wahlkreisbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup eingeworfen. Beschädigt wurden auch Bankfilialen an der Beusselstraße, am Halleschen Ufer und an der Heinrich-Heine-Straße. Vereinzelt hinterließen die Täter Schriftzüge wie „Love R 94“ und „Rigaer Straße bleibt“.

 Arbeiter tragen am Mittwoch  einen Schrank aus einem Haus an der Rigaer StraßeDie Verwaltung des Hauses in der Rigaer Straße im Stadtteil Frie

Arbeiter tragen am Mittwoch einen Schrank aus einem Haus an der Rigaer Straße.Die Verwaltung des Hauses in der Rigaer Straße im Stadtteil Friedrichshain habe um den Einsatz gebeten, sagte eine Polizeisprecherin. Die Handwerker seien beauftragt, zwei Wohnungen auszuräumen.

Quelle: dpa

Die Polizei nahm in der Nacht nach eigenen Angaben einen 30-Jährigen fest, der ein Polizeiauto beworfen haben soll, sowie einen 23-Jährigen wegen Landfriedensbruchs. Bei der Festnahme habe er einem Beamten gegen den Kopf getreten.

 Linksextreme demonstrieren mit einem Plakat, das Polizisten beleidigt, gegen den Polizeieinsatz in der Rigaer Straße

Linksextreme demonstrieren mit einem Plakat, das Polizisten beleidigt, gegen den Polizeieinsatz in der Rigaer Straße.

Quelle: imago

Eine Werkstatt und eine Kneipe der linksextremen Szene in der Rigaer Straße waren am Mittwoch im Auftrag der Hausverwaltung geräumt worden. 300 Polizisten schützten rund um das von Autonomen bewohnte Haus Nummer 94 laufende Bauarbeiten. Das Gebäude stand bereits im Januar im Mittelpunkt eines umstrittenen Polizei-Großeinsatzes mit 550 Beamten. In dem Gebiet gab es in den vergangenen Jahren immer wieder gewalttätige Aktionen der linksextremistischen Szene - etwa Farbbeutel- und Steinwürfe sowie Brandstiftungen.

Von dpa

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