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Razzia bei organisierter Kabeldiebesbande

Festnahmen in Königs Wusterhausen Razzia bei organisierter Kabeldiebesbande

Spezialisiert sind sie auf Kupferkabel an Bahntrassen. Gut eine Million Euro Schaden sollen sie angerichtet haben – und sind nun aufgeflogen: Kabeldiebe. Organisiert in einer Bande. Bundespolizisten haben am Donnerstagmorgen in Brandenburg und Berlin mehrere Wohnungen durchsucht. Einige Diebe wurden festgenommen.

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Quelle: dpa

Königs Wusterhausen. Insgesamt sieben Männer einer mutmaßlichen Metalldiebesbande hat die Bundespolizei am Donnerstagmorgen in Königs Wusterhausen und Berlin-Neukölln festgenommen. Die Polizisten durchsuchten drei Wohnungen in Königs Wusterhausen und zwei in Neukölln. Dabei stellten sie neben Einbruchswerkzeug auch umfangreiches Beweismaterial, darunter Mobiltelefone, Datenträger, Kfz-Unterlagen, Kontoauszüge und Quittungen sowie Unterlagen aus der Buchhaltung sicher. Bei den Verhafteten handelt es sich um Rumänen im Alter zwischen 25 und 31 Jahren. Gegen bis zu 17 weitere  Täter wird international ermittelt.

Die Bande hatte sich laut der Ermittler auf kupferhaltiges Rückleiterkabel an den Bahntrassen spezialisiert, das sie verkaufte. Laut Polizei agierte sie arbeitsteilig und konspirativ und ging dabei bandenmäßig vor. Mit ihren Beutezügen verursachten die Täter einen Schaden von etwa einer Million  Euro am Eigentum der Deutschen Bahn. Bei dem Schlag gegen die Bande waren mehr als 200 Beamte im Einsatz. Die Bundespolizei ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin seit November 2015 gegen die Diebesbande.

Von MAZonline

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