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Rechtsextreme prügeln sich – Opfer außer Lebensgefahr

Wittstock Rechtsextreme prügeln sich – Opfer außer Lebensgefahr

Ein 24-jähriger Mann ist bei einer brutalen Attacke durch drei Männer in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) schwer verletzt worden, schwebt jetzt aber laut Staatsanwaltschaft nicht mehr in Lebensgefahr. Die Schläger und ihr Opfer stammen allesamt aus der rechtsextremen Szene. Die Ermittlungen dauern an.

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Quelle: dpa

Wittstock. Ein 24-jährige Mann, der am Montagabend gegen 19.30 Uhr im Wohngebiet Waldring in Wittstock von drei Männern im Alter von 24 bis 35 Jahren brutal zusammengeschlagen wurde, ist inzwischen außer Lebensgefahr. Das bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt in Neuruppin, Wilfried Lehmann, am Dienstagnachmittag auf MAZ-Nachfrage.

Ermittlungen wegen gemeinschaftlichen versuchten Totschlags

Einer der Peiniger war seinem Opfer mit den Füßen auf den Kopf gesprungen, wodurch der 24-Jährige schwer verletzt wurde und noch immer stationär behandelt werde. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin erließ am Dienstagnachmittag Haftbefehl – wegen gemeinschaftlichen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, teilt Lehmann weiter mit. Alle vier Personen seien der rechtsradikalen Szene zuzuordnen. Die Schuldfrage sei unklar. „Sie leugnen alle.“ Allerdings seien alle an der Sache beteiligten Männer der Staatsanwaltschaft bekannt.

Grund für Schlägerei noch unklar

Bei den Ermittlungen stehe man „noch ganz am Anfang“, so Wilfried Lehmann weiter. Zum Hergang sei Folgendes bekannt: Die Männer hätten zunächst einfach nur zusammengesessen und viel Alkohol getrunken. Dann sei es zu einem Streit gekommen, dessen Grund noch nicht geklärt sei. Daraus habe sich dann die Schlägerei entwickelt, bei der das Opfer lebensgefährlich verletzt und auf der Straße liegend entdeckt wurde.

Von dpa

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