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Rennen in Berlin: Mit Vollgas in die Laserfalle

„Offizielles Blitzertestfahrzeug“ sichergestellt Rennen in Berlin: Mit Vollgas in die Laserfalle

Ein BMW-Fahrer und ein Motorradfahrer haben sich am Sonntag in Berlin gegenseitig aufgestachelt. Sie fuhren mit mehr als 100 Stundenkilometer durch die Hauptstadt – direkt in eine Laserfalle. Blöd vor allem für den Autofahrer mit dem „offiziellen Blitzertestfahrzeug“, der jetzt nicht nur zu Fuß unterwegs ist, sondern auch jede Menge Anzeigen hat.

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Quelle: imago stock&people

Berlin. Blöd gelaufen für einen Auto- und einen Motorradfahrer: Sie hatten sich in Berlin Mitte Sonntag offenbar ein Rennen geliefert – und fuhren mit mehr als 100 Stundenkilometern direkt in die Laserfalle der Polizei. Statt einer Siegerehrung gab es am Ende Anzeigen.

Beim Blick durch das Lasermessgerät erfasste ein Polizist kurz vor 21 Uhr die beiden Verkehrsteilnehmer in der Karl-Marx-Allee, die vom Strausberger Platz in Richtung Alexanderplatz fuhren. Er sah gleich, dass sich die Fahrer gegenseitig aufstachelten und immer wieder aufs Gas drückten – deutlich zu schnell waren sie ebenfalls.

Mit 103 km/h durch die Berliner Innenstadt

Die Beamten stoppten daraufhin den BMW-Fahrer und den Suzuki-Biker. Der BMW hatte nach Abzug des Toleranzwertes 103 km/h auf dem Tacho. Ähnlich schnell war auch der Motorradfahrer unterwegs, berichtet die Polizei am Montag.

Nachdem die Personalien aufgenommen wurden, konnte der Biker weiterfahren. Ihn erwarten ein Bußgeld wegen der Teilnahme an einem nicht genehmigten Kraftfahrzeugrennen (400 Euro) und zwei Punkte. Außerdem muss der 22-Jährige seine Maschine für einen Monat stehenlassen.

„Offizielles Blitzertestfahrzeug“ wurde sichergestellt

Anders sah es bei dem Autofahrer aus: Sein Wagen war derart tiefergelegt, dass die hinteren Reifen an den Radkästen schleiften. Statt des vorderen Kennzeichens fanden die Polizisten nur zwei Aufkleber: „Geprüftes Hochleistungsfahrzeug“ und „Offizielles Blitzertestfahrzeug“. Der BMW wurde sichergestellt und wird nun eines technischen Gutachtens unterzogen.

Der ebenfalls 22 Jahre alte Fahrer war damit aber noch nicht entlassen – er wurde wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes wegen einer Ordnungswidrigkeit mit einem Vorführbefehl gesucht. Erst nachdem er das Geld beglich, konnte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Neben den Anzeigen für das Rennen und der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es für ihn außerdem eine Strafanzeige wegen Steuerverstoßes. Der Pkw war nämlich trotz Berliner Wohnsitzes in einem anderen Staat zugelassen worden.

Von MAZonline

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