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Rollifahrerin schützt Kind vor Fremdenfeind

Berlin Rollifahrerin schützt Kind vor Fremdenfeind

Das trauen sich nicht viele Menschen: Eine junge Rollstuhlfahrerin aus Berlin geht dazwischen, als sie beobachtet, wie ein Mann auf ein dunkelhäutiges Kind einschlägt und es fremdenfeindlich beschimpft. Dann geht der Schläger auf die Frau los.

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Quelle: Jan Woitas, dpa (Genrefoto)

Berlin. Eine junge Rollstuhlfahrerin aus Berlin ging nach eigenen Angaben dazwischen, als sie beobachtete, wie ein Mann auf ein dunkelhäutiges Kind einschlug und es fremdenfeindlich beschimpfte. Dann soll der Schläger auf die Frau losgegangen sein.

Von dem Vorfall am vergangenen Donnerstag in der kleinen Parkanlage in der Nähe des Einkaufszentrums in der Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt erfuhr die Polizei auf einem Umweg. Ein Mann aus Hamburg hatte den Post der jungen Frau auf Facebook gelesen und den Vorfall über die Internetwache der Polizei gemeldet. Die nahm umgehend Kontakt zu der Frau auf.

Der Vorfall soll sich am Donnerstag gegen 9 Uhr ereignet haben. Die 18-Jährige, die im Elektrorollstuhl saß, hatte den Schläger couragiert angesprochen, der daraufhin von dem Jungen abließ. Diesen Moment nutzte das Kind und flüchtete.

Dann ergriff der Täter den Arm der jungen Frau, stieß rechtsextremistische Äußerungen ihr gegenüber aus und gab ihr eine Ohrfeige. Anschließend fügte er ihr oberflächliche Schnittverletzungen im Lippenbereich zu und flüchtete.

Die 18-Jährige alarmierte ihr nahestehende Personen, die die leicht Verletzte in ein Krankenhaus brachten.

Bisher liegen der Polizei Berlin keine weiteren Hinweise oder Anzeigen zu den beiden Straftaten vor. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Von MAZonline

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