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Rollstuhlfahrer beinahe zu Tode malträtiert

Überfall in Berlin Rollstuhlfahrer beinahe zu Tode malträtiert

Er wirft einen Mann aus dem Rollstuhl, tritt massiv gegen dessen Schädel und sticht auf ihn ein: Ein 25-Jähriger ist wegen versuchten Mordes an dem Rollstuhlfahrer in Berlin festgenommen worden. Der junge Mann ist der Polizei kein Unbekannter und soll für weitere Straftaten verantwortlich sein.

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Quelle: dpa (Archiv)

Berlin. Wegen versuchten Mordes an einem Rollstuhlfahrer ist ein 25-Jähriger in Berlin festgenommen worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der Mann das Opfer nach derzeitigen Erkenntnissen in einem Parkhaus am Hermannplatz in Kreuzberg mit einem Messer bedroht, aus dem Rollstuhl geworfen und danach mehrmals auf den 54-Jährigen eingestochen und massiv gegen den Kopf getreten.

Zuvor soll er am vergangenen Wochenende den Rollstuhl durchsucht haben. Hinweise lieferten Sicherheitsmitarbeiter und Videoaufnahmen.

Der 54-jährige Obdachlose war von einer Zeugin gefunden worden und kam zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Zunächst wurde von einem Unfall ausgegangen, die behandelnden Ärzte stellten dann jedoch bei den Untersuchungen Stichverletzungen sowie Frakturen des Schädels fest.

Der Tatverdächtige soll noch für weitere Straftaten verantwortlich sein und zuvor eine junge Frau beim Raub ihrer Tasche schwer verletzt haben. Er wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt und erhielt Haftbefehl wegen versuchten Mordes, schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung.

Von dpa

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