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Schnittverletzung nach Streit in Flüchtlingsheim

Polizeibericht vom 5. September für Potsdam-Mittelmark Schnittverletzung nach Streit in Flüchtlingsheim

Worum es ging, blieb zunächst unklar: Ein Syrer und ein Pakistaner sind im Flüchtlingsheim in Neuseddin aneinandergeraten. Die beiden 25-Jährigen stritten sich, einer hatte ein Messer, am Ende erlitt der Syrer Schnittverletzungen an der Hand. Später stellte sich heraus: Der Pakistaner hatte Cannabis geraucht.

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Quelle: dpa

Neuseddin. Am frühen Montagmorgen ist ein Syrer in einem Zimmer des Übergangswohnheimes für Asylsuchende in Neuseddin bei einem Streit mit einem Messer verletzt worden. Der 25-Jährige hatte sich mit einem gleichalten Pakistaner zunächst verbal gestritten. Aus ungeklärter Ursache eskalierte der Disput. Nach Ermittlungen hatte der Pakistaner ein Küchenmesser bei sich, durch das der Syrer an einem Finger eine Schnittverletzung erlitt. Ob dies durch Abwehrhandlungen geschah oder der Pakistaner den Syrer aktiv verletzte, konnte bislang nicht geklärt werden. Ein Drogenschnelltest wies beim Pakistaner einen Cannabiskonsum nach. Der Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam Brandenburg gebracht; das Messer wurde sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt zu einer gefährlichen Körperverletzung.

Betrunkener fuhr ohne Führerschein und Versicherung

Polizeibeamte haben am frühen Montagmorgen kurz nach Mitternacht in Teltow einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann aus dem Landkreis Dahme-Spree wurde bei einer Routinekontrolle in der Potsdamer Straße angehalten. Der 35-Jährige roch erheblich nach Alkohol. Bei einem freiwilligen Test pustete sich der Mann auf einen Wert von 2,23 Promille. Zusätzlich war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und der Wagen wegen fehlenden Versicherungsschutzes zur Fahndung ausgeschrieben. Als Krönung lag gegen den 35-Jährigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Potsdam vor – wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Der Haftbefehl sollte jedoch bei Zahlung eines Bußgeldes ausgesetzt werden. Nachdem der Mann die ausstehende Summe beglichen und eine Blutprobe abgegeben hatte, durfte er seinen Weg fortsetzen. Allerdings zu Fuß: Der Wagen wurde vor Ort stillgelegt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Einbrecher scheitern an Gitterfenster

Unbekannte haben am Wochenende versucht, in eine Firma in der Michendorfer Feldstraße einzubrechen. Die Täter warfen ein Fenster mit Doppelverglasung ein; da es jedoch zusätzlich noch vergittert war, konnten die Einbrecher nicht in das Gebäude eindringen. Sie gaben auf und zogen ab.

Lagerhalle bleibt verschlossen – Täter können Tür nicht aufbrechen

In Groß Kreutz sind Einbrecher ebenfalls gescheitert. Die Täter hatten am Wochenende die Tür zu einer Lagerhalle in der Bahnhofstraße aufgebrochen. Eine weitere verschlossene Tür konnten sie jedoch nicht überwinden. Auch in diesem Fall kapitulierten die Unbekannten.

Von MAZonline

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