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Schuppen neben Flüchtlingsheim brennt nieder

Schönwalde-Glien Schuppen neben Flüchtlingsheim brennt nieder

Großeinsatz der Feuerwehr am Donnerstagabend in Schönwalde-Glien (Havelland). Dort ist auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft ein Schuppen komplett niedergebrannt. Die Bewohner mussten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.

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Der Schuppen brannte komplett aus.

Quelle: Julian Stähle

Schönwalde-Glien. Auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Schönwalde-Glien (Havelland) ist in der Nacht zu Freitag ein Schuppen ausgebrannt. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei in Potsdam niemand. Der Schuppen stand ein Stück entfernt von der Flüchtlingsunterkunft, so dass keine Gefahr eines Übergreifens der Flammen bestand. Die Brandursache ist noch unbekannt. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 60.000 Euro.

Die Flüchtlingsunterkunft war nicht gefährdet

Während der Löscharbeiten mussten die Flüchtlinge ihre Wohnungen verlassen. Die als Notunterkunft genutzten Gebäude waren aber zu keiner Zeit gefährdet, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Am späten Abend konnten die Flüchtlinge wieder in ihre Unterkünfte.

Wegen des Brands mussten die Flüchtlinge in der Nacht ihre Wohnungen verlassen

Wegen des Brands mussten die Flüchtlinge in der Nacht ihre Wohnungen verlassen.

Quelle: Julian Stähle

Im Schuppen wurden technische Gegenstände gelagert

Auf dem 32.000 Quadratmeter großem Gelände, auf dem sich ein Schullandheim befindet, sind seit November 48 Flüchtlinge untergebracht. Der Schuppen, in dem das Feuer ausbrach, wurde nach bisherigen Erkenntnissen vom Leiter des Schullandheims und von einer Event-Firma genutzt. In dem Schuppen waren unter anderem Tische und Bierzeltgarnituren gelagert. Aber auch Kühlschränke und Gasflaschen. Ein technischer Defekt als Brandursache kann deshalb nicht ausgeschlossen werden. Kriminaltechniker untersuchen am Freitag das Gelände, um Aufschluss über die Brandursache zu bekommen.

Bürgermeister am Abend vor Ort

Bodo Oehme, Bürgermeister von Schönwalde-Glien, eilte am Donnerstag an die Unglücksstelle, um sich einen Eindruck von der Zerstörung zu machen. Er sprach mit Flüchtlingen und dem Betreiber der Unterkunft.

Bodo Oehme, Bürgermeister von Schönwalde-Glien, eilte am Abend an die Unglücksstelle

Bodo Oehme, Bürgermeister von Schönwalde-Glien, eilte am Abend an die Unglücksstelle.

Quelle: Julian Stähle

Von MAZonline

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