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Schwarzfahrer schubst Kontrolleur ins Gleisbett

U-Bahn-Mitarbeiter verletzt im Krankenhaus Schwarzfahrer schubst Kontrolleur ins Gleisbett

Es ist erst wenige Tage her, da riss ein 28-Jähriger eine junge Frau aus dem Leben. Er schubste sie vor eine einfahrende U-Bahn. Nun ist ein Kontrolleur Opfer einer ähnlichen Attacke geworden. Ein Schwarzfahrer hat ihn am Freitag ins Gleisbett gestoßen. Er überlebte, wurde aber verletzt.

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Quelle: dpa

Berlin. Ein aggressiver U-Bahn-Schwarzfahrer hat am Schlesischen Tor in Berlin einen Kontrolleur ins Gleisbett geschubst. Der 33-Jährige wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Er war zuvor, am Freitagnachmittag, mit einem Kollegen in der U1 an drei betrunkene Männer geraten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die 20, 22 und 35 Jahre alten Fahrgäste hatten keine gültigen Fahrscheine und brachten den Angaben zufolge ihren Unmut über die Kontrolle zum Ausdruck. Die Kontrolleure stiegen mit ihnen am Bahnhof Schlesisches Tor aus und wurden dann nach ihrer Darstellung geschlagen und getreten. Schließlich habe der 22-Jährige einen Kontrolleur auf die Gleise geschubst, hieß es.

Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung

Mit Hilfe herbeigeeilter Kollegen sei es schließlich gelungen, die drei Betrunkenen unter Kontrolle zu bringen, bis die Polizei eintraf und sie festnahm. Die Männer gaben in den Vernehmungen an, von den BVG-Mitarbeitern provoziert und ebenfalls geschlagen worden zu sein. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

Am Ernst-Reuter-Platz ist eine 20-Jährige vor die U-Bahn gestoßen worden

Am Ernst-Reuter-Platz ist eine 20-Jährige vor die U-Bahn gestoßen worden. Sie starb.

Quelle: dpa

Mitte Januar war eine 20-Jährige in Berlin von einem Passanten unvermittelt vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen worden. Die junge Frau wurde überrollt und tödlich verletzt. Der 28 Jahre alte Verdächtige kam in die Psychiatrie. Die Mutter der getöteten jungen Frau hatte an der Unglücksstelle nach dem Unglück einen bewegenden Abschiedsbrief hinterlassen.

Von MAZonline und dpa

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