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Schwarzfahrer verletzt Kontrolleur in Berlin

Drei Menschen festgenommen Schwarzfahrer verletzt Kontrolleur in Berlin

Kontrolleure leben immer öfter gefährlich. In Berlin ist jetzt ein Kontrolleur am Bahnhof Friedrichstraße verletzt worden, nachdem er einen Fahrgast ohne Ticket erwischt hatte. Der hatte sich mit Schlägen gewehrt, als ihn der Mitarbeiter an der Flucht hindern wollte. Auch seine Begleiter haben es nicht bei Worten belassen.

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Am Bahnhof Friedrichstraße ist die Situation eskaliert, nachdem ein Schwarzfahrer erwischt wurde.

Quelle: dpa

Berlin. Ein Fahrkartenkontrolleur soll am Sonntagnachmittag in Berlin von einem Trio angegriffen und verletzt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Rettungssanitäter behandelten ihn noch vor Ort – drei Fahrgäste wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Nach aktuellem Erkenntnisstand kontrollierte der 34-Jährige gegen 17 Uhr mit zwei 27 und 33 Jahre alten Kollegen die Fahrscheine von Fahrgästen in einem Zug der Linie S7 in Berlin Mitte. Als ein Mann keinen Fahrschein vorweisen konnte, wollte er wie üblich dessen Personalien aufnehmen. Der Schwarzfahrer hatte zudem zwei Begleiter dabei.

Schwarzfahrer an Flucht gehindert – der schlägt zu

Am S-Bahnhof Friedrichstraße verließen die drei den Zug und wollten wohl flüchten. Das ließ der 34 Jahre alte Kontrolleur aber nicht zu und hielt den Mann ohne Fahrschein am Rucksack fest. Daraufhin drehte sich der Schwarzfahrer um, schlug zunächst auf die Hand des Mitarbeiters. „Anschließend soll er gemeinsam mit seinen Begleitern den Kontrolleur geschlagen haben“, teilte die Polizei mit.

Die Kontrolleure hielten das Trio fest und übergaben es zwischenzeitlich alarmierten Polizisten. Der 34 Jahre alte Fahrkartenkontrolleur hatte bei dem Angriff Kopf- und Beinverletzungen erlitten. Rettungssanitäter behandelten ihn noch am Bahnhof.

Die Festgenommenen im Alter von 17, 19 und 22 Jahren kamen zur Gefangenensammelstelle und wurden später wieder entlassen. Die Ermittlungen hat die Kripo übernommen.

Von MAZonline

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