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Schwerer Lkw-Unfall auf der A 10

Ein Fahrer schwer verletzt Schwerer Lkw-Unfall auf der A 10

Wieder hat es auf der A10 gekracht. Gegen 9.30 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Falkensee und Brieselang zu einem Unfall mit einem Lkw und einem Kurierfahrzeug. Die Autobahn war in Richtung Dreieck Werder mehrere Stunden komplett gesperrt.

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Unfall auf der A10 am Mittwoch.

Quelle: Julian Stähle

Havelland. Auf dem westlichen Berliner Autobahnring kam es am Mittwochvormittag gegen 9.30 Uhr zu einem Unfall, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Zwischen den Anschlussstellen Falkensee und Brieselang war ein Kurierfahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache auf einen mit Papier beladenen Sattelzug aufgefahren.

Der Lkw hatte hinten rechts eine Reifenpanne und stand deshalb am rechten Fahrbahnrand. Einen Seitenstreifen gibt es auf diesem Autobahnabschnitt nicht. Der Kurierfahrer fuhr mit seinem Auto gegen die linke hintere Seite des Lkws. Der Aufprall war so heftig, dass dabei der Motorblock zerrissen und der Kurierfahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Wie gestern zu erfahren war, soll der Pannen-Lkw wohl ordnungsgemäß mit Warndreieck und Blinklicht gesichert gewesen sein. Der Fahrer war gerade dabei, das defekte Rad zu wechseln, als sich der Unfall ereignete.

Die Brieselanger Feuerwehr, die für diesen Autobahnabschnitt zuständig ist, musste den verunglückten Mann mit Spreizer und Schere aus seiner Lage befreien und übergab ihn anschließend an die Rettungskräfte. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Schwerverletzte danach in ein Berliner Krankenhaus gebracht.

Die Fahrbahn war anschließend in Fahrtrichtung Dreieck Werder für längere Zeit komplett gesperrt. Für die Brieselanger Feuerwehr endete der Einsatz gegen 11 Uhr, sie war mit 18 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Danach wurden sowohl das Kurierfahrzeug als auch der Lkw von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Etwa gegen 12 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden. Zuvor war der Verkehr an der Anschlussstelle Falkensee abgeleitet worden.

Von Andreas Kaatz

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