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Spanier will mit Bombengürtel ins Flugzeug

Aufregung am Flughafen Schönefeld Spanier will mit Bombengürtel ins Flugzeug

Aufregung am Flughafen Schönefeld. Dort ist am Sonntagmittag ein spanischer Tourist mit einem vermeintlichen Sprengstoffgürtel unterwegs gewesen. In den Flieger ist er damit nicht gekommen. Aber die Auflösung der Situation ist dann glücklicherweise ziemlich undramatisch, aber dafür umso lustiger. Für den Spanier hat der Vorfall aber noch ein Nachspiel.

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Ein Sprengstoffgürtel hat am Flughafen Schönefeld kurzfristig für Aufregung gesorgt.

Quelle: dpa

Schönefeld. Da hat das Sicherheitspersonal am Flughafen Schönefeld sicherlich nicht schlecht gestaunt. Am Sonntagmittag hat ein Spanier versucht, mit einem Sprengstoffgürtel in ein Flugzeug in Richtung Barcelona zu steigen. Soweit kam er natürlich nicht. Zu auffällig der Gürtel.

Gefährlicher Gürtel ist in Wahrheit ein Theaterrequisit

Er bestand aus sechs Wachskerzen, die mit Klebeband umwickelt waren. Ziemlich schnell war klar, dass der Gürtel glücklicherweise nicht echt war. Und wenig später stellte sich dann noch heraus, warum der Spanier damit unterwegs war. Er war auf Einladung eines Theaters in Brandenburg, der Gürtel war eine Requisite für ein Theaterstück. Das konnte der 30-Jährige auch zweifelsfrei nachweisen. Trotzdem: Ein Nachspiel hat das Ganze für ihn. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ein.

Kurioser Zuwachs für die Aservatenkammer

Den Gürtel durfte der Spanier nicht mitnehmen. Den stellte die Polizei sicher. Vorschrift ist schließlich Vorschrift. Und so hat die Polizei nun ein kurioses Exemplar mehr in der Aservatenkammer.

Übrigens: Seinen Flug nach Barcelona verpasste der 30-jährige Spanier. Er musste die nächste Maschine nehmen.

Von MAZonline

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