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Sportboot bringt Fährverkehr zum Erliegen

Unfall in Potsdam Sportboot bringt Fährverkehr zum Erliegen

Am Sonnabend war der Fährverkehr auf der Potsdamer Havel für etwa anderthalb Stunden unterbrochen. Der Grund: Ein Sportbootführer hatte nicht aufgepasst und war in das Seil der Fähre geraten.

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Die Seilfähre F1 vom Kiewitt nach Hermannswerder.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Am Sonnabend war der Fährverkehr in Potsdam zwischen dem Kiewitt und Hermannswerder für etwa anderthalb Stunden unterbrochen.

Gegen 11.15 Uhr war ein Sportbootführer (77) mit seinem Boot auf der Potsdamer Havel unterwegs und im Bereich der Fähre Kiewitt zu weit in Ufernähe gekommen. Er fuhr über das Führungsseil der Fähre. Dadurch wurde die Fähre vom Liegeplatz in Richtung Wasser gezogen.

Der Fährbetrieb musste deswegen für eine technische Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des Seiles unterbrochen werden. Nach etwa 1,5 Stunden konnten Techniker der VIP Potsdam den Betrieb der Fähre wieder freigeben. Am Führungsseil war kein Schaden erkennbar.

Es wurde ein Sportbootunfall durch die Wasserschutzpolizei aufgenommen und der Unfall mit einem Verwarngeld geahndet.

Von MAZonline

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