Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Sprengstoffverdacht: 2 Berliner Häuser geräumt

Mann (44) nach Explosion verhaftet Sprengstoffverdacht: 2 Berliner Häuser geräumt

Nahe einer zerstörten Werbetafel in Leipzig findet die Polizei einen Rucksack mit Sprengsätzen. Die Spur führte anschließend zu einem Berliner. Weil diverse Substanzen bei der Durchsuchung seiner Wohnung gefunden wurden, mussten zwei Häuser im Stadtteil Wedding evakuiert werden.

Voriger Artikel
Auto überschlägt sich – Fahrer (22) stirbt
Nächster Artikel
Warum führte der Einsatz über die Festmeile?


Quelle: dpa

Berlin/Leipzig. Mit einem selbst hergestellten Sprengsatz soll ein Berliner unweit des Leipziger Hauptbahnhofs eine Werbefläche zerstört haben. Der 44-Jährige, der in der Messestadt zu Besuch bei Verwandten war, wurde am Sonntagmorgen festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Es gebe keinen Hinweis auf einen Terroranschlag, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein Fährtenhund hatte die Ermittler zu dem Beschuldigten geführt. Er hatte die Spur aufgenommen, nachdem am Tatort ein Rucksack mit weiteren Sprengsätzen gefunden worden war.

Evakuierung in Berlin

Bei Durchsuchungen in Leipzig und Berlin entdeckten Ermittler wenig später weitere Gegenstände und Substanzen, mit denen Sprengsätze hergestellt werden können. In Berlin wurden aus Sicherheitsgründen zwei Wohnhäuser im Stadtteil Wedding evakuiert.

In der Wohnung des 44-Jährigen wurden „Substanzen entdeckt, die untersucht werden müssen“, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Diese war um Amtshilfe gebeten worden. Es sei nach erster Einschätzung „möglich, dass die Substanzen explosiv sind“. Nach der Wohnung durchsuchten Experten auch den Keller in dem Gebäude. Die Aktion dauerte bis zum Sonntagabend an. Es war zu beobachten, wie ein Beamter mehrere Päckchen heraustrug und in einem Spezialbehälter ablegte.

Noch keine sicheren Erkenntnisse

Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben der Leipziger Behörden unklar. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gibt es aber bisher nicht. „Es ist momentan auch noch keine gesicherte Erkenntnis, dass der Werbeträger tatsächlich durch einen Sprengsatz zerstört wurde“, hieß es.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
0866aa66-baf6-11e6-993e-ca28977abb01
Adventsmarkt am Kirchberg Rathenow

Rund um die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow lud am zweiten Adventswochenende ein Adventsmarkt zum gemütlichen Verweilen ein. Im Rahmen des Marktes kam es auch zu einem Konzert mit Sängerin Nina Omilian.

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?