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Terrorverdacht: PKK-Chef in Berlin verhaftet

Razzien der Polizei Terrorverdacht: PKK-Chef in Berlin verhaftet

Der mutmaßliche Kopf der türkisch-kurdischen PKK in Berlin ist am Dienstag in seiner Wohnung im Stadtteil Friedrichshain festgenommen worden. Die PKK gilt als terroristische Vereinigung. Es gab noch eine zweite Festnahme in einer anderen Stadt.

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Quelle: dpa

Berlin. Wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wurde am Dienstag in Berlin ein 36 Jahre alter Mann verhaftet. Am Tag zuvor gab es bereits eine Festnahme in Bremen.

Den beiden Männern wird vorgeworfen, die jeweiligen Gebietsverantwortlichen in Berlin und Bremen der türkisch-kurdischen Terrororganisation PKK zu sein. Gegen beide Männer ist Haftbefehl erlassen worden. Die Generalstaatsanwaltschaft und der Polizeiliche Staatsschutz hatten mehrere Monate lang gegen die Männer ermittelt.

Der 36-jährige Cem A. wurde am Vormittag in seiner Wohnung in Berlin-Friedrichshain verhaftet. Er soll in enger Abstimmung mit dem Bremer Mann unter anderem für die Beschaffung von Finanzmitteln zuständig gewesen sein. Diese Beschaffung erfolgt bei der PKK traditionell durch Beitragsforderungen an türkischstämmige Gewerbetreibende und Privatpersonen, teilweise auch unter Hinweis auf das Machtpotenzial der Terrororganisation.

Die Ermittlungen dauern an.

Von MAZonline

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