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Tödlicher Badeunfall am Nymphensee

77-jähriger Havelländer verunglückte in Brieselang Tödlicher Badeunfall am Nymphensee

Ein 77-jähriger Havelländer ist gestern beim Baden im Brieselanger Nymphensee plötzlich untergegangen. Eine Zeugin konnte den Mann zwar wieder an die Wasseroberfläche zurück holen, der Notarzt jedoch trotz Wiederbelebungsversuchen nur noch den Tod des Mannes feststellen.

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Der Nymphensee ist ein beliebtes Badegewässer.

Quelle: Archiv/Konrad Radon

Brieselang. Ein Badeunfall hat sich am Freitag kurz nach 11 Uhr am Brieselanger Nymphensee ereignet. Dabei verunglückte ein 77-Jähriger tödlich. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Havelländer mit seiner Lebensgefährtin gemeinsam ins Wasser begeben, als er plötzlich unterging und nicht mehr zur Wasseroberfläche zurückkehrte. Eine Zeugin, die das beobachtet hatte, sprang sofort hinterher und tauchte längere Zeit nach dem 77-Jährigen. Ihr gelang es dann tatsächlich, den Mann aus drei Metern Tiefe nach oben zu bringen. Rettungskräfte versuchten ihn anschließend wiederzubeleben. Doch letztlich konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Aufgrund des langen Tauchgangs hatte die 30-jährige Ersthelferin Luftprobleme bekommen. Sie musste zur medizinischen Betreuung in eine Berliner Spezialklinik eingeliefert werden. Warum der Mann plötzlich untergegangen war, ist noch unklar. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen nach Auskunft der Polizei nicht vor. Zur Klärung der genauen Ursache wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) sagte zu dem Vorfall: „Uns macht das Ereignis betroffen.“ So habe man auch überlegt, ob man das Fest zu 90 Jahre Brieselang, das am Sonnabend am Nymphensee stattfinden wird, absagen soll. Doch letztlich habe man sich dagegen entschieden. Das abgetrennte Festgelände und der Badebereich seien zwar in räumlicher Nähe, hätten aber sonst nichts miteinander zu tun. Garn will aber in seiner Eröffnungsrede des Mannes gedenken, bei dem es sich um einen Falkenseer handeln soll. Auf dem Festgelände am westlichen Seeufer würden von Beginn an Rettungskräfte der DLRG (Deutschen Lebensrettungsgesellschaft im Einsatz sein.

Von Andreas Kaatz

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