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Tödlicher Unfall auf Bahnstrecke RE 7

Regionalbahn Dessau - Berlin Tödlicher Unfall auf Bahnstrecke RE 7

Nach einem tragischen Unfall auf der Regionalbahnlinie 7 ist am Dienstag bei Lüsse im Fläming eine Person getötet worden. 63 Fahrgäste und Zugpersonal blieben unverletzt. Die Passagiere harrten von 12.45 Uhr bis gegen 15.20 Uhr auf freier Strecke in den Abteilen aus, bis ein Ersatzzug alle übernahm. Zwischen Brück und Bad Belzig pendeln Ersatzbusse.

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Ein Ersatzzug übernimmt nach einem Unfall auf der RB 7 bei Lüsse am Dienstag 63 Fahrgäste.

Quelle: Thomas Wachs

Lüsse. Bei einem tragischen Unfall auf der Regionalbahnstrecke 7 ist am Dienstagmittag eine Person getötet worden. Die Kollision ereignete sich gegen 12.45 Uhr in einem Waldgebiet auf freier Strecke zwischen den Bahnhöfen Bad Belzig und Brück unweit der Enklave Wiesenau bei Lüsse. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Das bestätigt Jana Birnbaum, eine Sprecherin der Polizeidirektion West. Deren Kriminalisten führen das Todesermittlungsverfahren, um die Identität der verstorbenen Person zu klären. Eine Selbsttötung könne nicht ausgeschlossen werden, so Birnbaum.

Die Bad  Belziger Feuerwehr hilft bei der Evakuierung des Zuges im Wald

Die Bad Belziger Feuerwehr hilft bei der Evakuierung des Zuges im Wald.

Quelle: Thomas Wachs

Für die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten blieb der zweigleisige Streckenabschnitt am Dienstagnachmittag in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich 63 Fahrgäste im Zug.

Ersatzzug nimmt 63 Fahrgäste auf

Der Unglückszug RE 18720 war unterwegs von Dessau über Berlin und den Flughafen Schönefeld nach Wünsdorf-Waldstadt. Alle Fahrgäste und auch der 46 Jahre alte Lokführer blieben nach bisherigen Erkenntnissen unversehrt. Sie harrten in den Waggons aus, bis gegen 15.10 Uhr ein Ersatzzug vor Ort war, um alle Passagiere zu übernehmen. Sie stiegen über Rollstuhlrampen, die zwischen den beiden Zügen ausgelegt worden waren, direkt in den Ersatzzug um. Dabei halfen Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie insgesamt zwölf Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig. Sie waren mit zwei Wagen zum Standort des Zuges mitten im Wald angerückt, erklärt Einsatzleiter Torsten Gensicke.

Bis zum frühen Abend Ersatzverkehr mit Bussen

„Wir gehen davon aus, dass die Strecke nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten gegen 17 Uhr wieder für den normalen Verkehr freigegeben werden kann“, sagt Burkhard Ahlert, der Sprecher der Bahn AG, am Nachmittag gegenüber der MAZ. Bis dahin ist zwischen den Bahnhöfen Brück und Bad Belzig ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, so Ahlert.

Von Thomas Wachs

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