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Toter Mann aus dem Schwielowsee geborgen

Hund wartete noch im Auto Toter Mann aus dem Schwielowsee geborgen

Schrecklicher Fund am Mittwochabend: Ein lebloser Körper ist aus dem Schwielowsee in Ferch (Potsdam-Mittelmark) geborgen worden. Rettungskräfte konnten für den 74-jährigen Mann nichts mehr tun. Unweit des Fundortes fand die Polizei das Auto des Verstorbenen – dort wartete noch sein Hund auf ihn.

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Rettungskräfte konnten für den 74-Jährigen nichts mehr tun. Er trieb auf dem Wasser und musste mit einem Boot von Rettungskräften geborgen werden.

Quelle: Patrick Plönnig

Ferch. In Ferch (Potsdam-Mittelmark) ist am Mittwochabend ein lebloser Körper aus dem Schwielowsee geborgen worden. Ein Zeuge hatte ihn im Wasser entdeckt und gegen 17.45 Uhr die Rettungskräfte alarmiert. Doch die konnten für den 74 Jahre alten Mann nichts mehr tun.

Am Ufer des Schwielowsees in Ferch wurde die Kleidung des 74-Jährigen entdeckt

Am Ufer des Schwielowsees in Ferch wurde die Kleidung des 74-Jährigen entdeckt.

Quelle: Plönnig

Auf den ersten Blick, sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber MAZonline, habe es keine Einwirkungen Dritter gegeben. Allerdings sei ein Suizid sehr wahrscheinlich. Unweit der Fundstelle war die Polizei auf das Auto des Mannes gestoßen. Darin fand sie einen Abschiedsbrief – und den Hund des Verstorbenen. Der hatte ihn scheinbar auf seinem letzten Weg begleitet. In Absprache mit den Angehörigen, so der Polizeisprecher, habe man den Vierbeiner vorerst bei der Tierrettung untergebracht.

Die Polizei mit der Kleidung des Verstorbenen

Die Polizei mit der Kleidung des Verstorbenen.

Quelle: Plönnig

Zu den weiteren Umständen des Todes, etwa ob der 74-Jährige ertrunken ist, konnte die Polizei bisher keine Angaben machen. Gerichtsmediziner müssten das erst in absehbarer Zeit klären.

Info: Sie sind nicht allein! Sollten Sie Probleme, Sorgen oder suizidale Gedanken haben, melden sie sich rund um die Uhr bei der Telefonseelsorge unter der Nummer 0800 1110111 oder 0800 1110222 . Dort werden auch Angehörige und Freunde betroffener Menschen – völlig anonym – beraten.

Von MAZonline

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