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Toter auf U-Bahn-Waggon – Polizei wertet Videos aus

Berlin Toter auf U-Bahn-Waggon – Polizei wertet Videos aus

Die Polizei untersucht weiter den Tod des Mannes, der am Sonnabend tot auf einem U-Bahn-Waggon gefunden worden. Videobilder sollen nun Aufschluss geben, wie der Mann ums Leben gekommen ist. Vermutlich ist er gegen einen Brückenpfeiler geprallt – und damit seinem gefährlichen Hobby zum Opfer zu gefallen.

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Quelle: dpa

Berlin. Im Fall des toten Mannes auf einer Berliner U-Bahn ermittelt die Polizei weiter die genauen Umstände. Sichere Erkenntnisse, dass der 22-Jährige beim sogenannten Surfen auf der Bahn starb, gebe es noch nicht, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Polizei wollte Überwachungsvideos der BVG auswerten, um zu klären, wo der Mann auf das Dach der U-Bahnlinie 1 gelangt war.

In der Nacht zum Samstag war im überirdischen Bahnhof Möckernbrücke in Kreuzberg die Leiche auf dem Wagendach entdeckt worden. Nach ersten Ermittlungsergebnissen wurde der Mann getötet, als er mit dem Kopf gegen einen Stahlträger der Großbeerenbrücke prallte. Der Abstand zwischen den oberen Stahlträgern der Brücke und den darunter durchfahrenden Zügen ist sehr gering.

Bekannt sind sogenannte S-Bahnsurfer - junge Menschen, die sich während der Fahrt auf die Dächer der S-Bahnen stellen. Erst kürzlich hatte die Bundespolizei in Marzahn-Hellersdorf eine S-Bahn gestoppt, weil zwei Jugendliche darauf geklettert waren. Auf U-Bahnen geschieht das sehr selten. Eine BVG-Sprecherin sagte, der letzte ihr bekannte Fall sei Jahre her. Die meisten U-Bahnlinien führen durch niedrige Tunnel. Die Züge stehen auch nicht wie bei der S-Bahn während der nächtlichen Pausen draußen, wo leichter jemand hochklettern kann.

Von dpa

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