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Toter in Friedrichshain: Dealer-Streit?

Mord im Party-Kiez Toter in Friedrichshain: Dealer-Streit?

Die Mordkommission ermittelt weiter nach dem Tod eines Mannes im Berliner Szene-Kiez Friedrichshain. Einige Zeugen hatten sich nach dem Bekanntwerden bei der Polizei gemeldet. Offiziell äußern sich die Beamten noch nicht, doch die Informationen verdichten sich, dass es sich um einen Dealer-Streit gegangen sein könnte.

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Vor diesem Imbiss ist der junge Mann zusammengebrochen und gestorben.

Quelle: dpa

Berlin. Einen Tag nach dem Tod eines Mannes vor einem Imbiss in Friedrichshain sind die Hintergründe und die Identität des Toten noch immer nicht offiziell bestätigt. Die Ermittlungen laufen. Die Polizei gehe Hinweisen von Zeugen nach, eine heiße Spur gebe es bisher nicht, sagte ein Sprecher am Sonntag.

Einem Bericht der Zeitung „B.Z.“ zufolge war das Opfer ein afrikanischer Drogenhändler und wurde im Streit um zehn Euro von einem anderen Dealer erstochen. Er schleppte sich nach Augenzeugenberichten demnach noch vom RAW-Gelände bis zu einem Imbiss an der Revaler-/ Ecke Warschauer Straße. Die Polizei wollte sich dazu nicht äußern.

Das war geschehen

Der Unbekannte war in der Nacht zum Samstag vor dem Imbiss in der Nähe des RAW-Geländes zusammengebrochen und gestorben. Laut Polizei deutete die Art seiner Verletzungen am Oberkörper auf ein Gewaltverbrechen hin. Das Opfer habe nichts dabei gehabt, was auf seine Identität schließen lasse, erzählte der Polizeisprecher. Der junge Mann sei auch der Polizei nicht bekannt gewesen.

Auf der Partymeile RAW-Gelände häuften sich zuletzt Gewalttaten, Drogendelikte und Diebstähle.

Von MAZonline und dpa

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