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Unbekannte attackieren BND-Neubau

Scheibe wird mit Farbbeuteln beschädigt Unbekannte attackieren BND-Neubau

Der Neubau des Bundesnachrichtendienstes ist noch nicht bezogen, aber bereits zum wiederholten Male Opfer einer Attacke geworden. Dieses Mal haben Unbekannte Farbbeutel gegen das Gebäude in der in der Berliner Chausseestraße geschleudert.

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Quelle: dpa

Berlin. Wann der der Neubau des Bundesnachrichtendienstes (BND) an der Berliner Chausseestraße von den Mitarbeitern bezogen werden soll, ist noch unklar. Doch bereits Monate vor dem anvisierten Bezugsdatum wird das Gebäude immer wieder Opfer von Attacken. Am frühen Montagmorgen haben Unbekannte Farbbeutel und Steine gegen das Gebäude geworfen. Die Polizei geht von einer Tätergruppe aus, die aus vier bis fünf Personen besteht. Weil ein politisches Motiv hinter der Tat vermutet wird, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Wasserhähne geklaut und Millionenschaden

Bereits im März ist der Neubau Opfer einer Attacke geworden. Damals allerdings einer unpolitischen. Unbekannte drangen in den Neubau ein. Sie ließen Wasserhähne mitgehen, im Wert weniger hundert Euro. Allerdings richteten sie bei ihrem Diebstahl einen Wasserschaden an, dessen Reparatur mehrere Millionen Euro kosten wird. Wie die Täter auf das Gelände des Neubaus kamen, ist unklar. Später kam heraus, dass der Wasserschaden offenbar absichtlich herbeigeführt wurde.

Einzugstermin ist noch offen - Verzögerung wahrscheinlich

Im vergangenen Jahr war bekanntgeworden, dass sich der komplette Umzug in die neue BND-Zentrale bis in das Jahr 2017 hinein verzögert. Als Grund wurden damals Probleme mit der technischen Ausstattung wie etwa mit Bewegungsmeldern und Sensoren, aber auch solche mit dem Lüftungssystem genannt. Zuletzt war der Bezug bis Ende 2016 vorgesehen; der erste Spatenstich erfolgte im Oktober 2006. In der neuen Zentrale sollen einmal rund 4000 Mitarbeiter arbeiten.

MAZonline

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