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Unerlaubt mit „Airwheel“ durch die Innenstadt

Polizeibericht vom 15. Juli für Potsdam Unerlaubt mit „Airwheel“ durch die Innenstadt

Es mag reizvoll sein, aber erlaubt ist es nicht: Und so zog die Potsdamer Polizei einen 42-Jährigen aus dem Verkehr, der auf einem „Airwheel“ durch die Innenstadt sauste. Das elektrisch betriebene Einrad ist in Deutschland verboten. Sein Fahrer hatte zudem keinen Führerschein, aber dafür Betäubungsmittel in der Tasche. Ihn erwartet ein gerüttelt Maß an Ärger.

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Quelle: dpa

Innenstadt. Polizeibeamte haben am Freitagvormittag in der Breiten Straße einen 42-jährigen Mann angehalten, der auf einem sogenannten „Airwheel“ unterwegs war. Dabei handelt es sich um ein mit einem Elektromotor betriebenes Einrad, das Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometer pro Stunde erreichen kann. Allerdings ist diese Art von Fahrzeug in Deutschland nicht zugelassen. Wenn ein E-Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 6 Kilometer pro Stunde überschreitet, muss dieses Gefährt zudem pflichtversichert werden. Allerdings bietet keine Versicherung eine solche Absicherung an. Wer dennoch ein Airwheel im öffentlichen Straßenverkehr nutzt, macht sich strafbar. Zusätzlich wäre auch eine Fahrerlaubnis der Klasse B erforderlich, um ein solches Gefährt überhaupt führen zu dürfen. Im vorliegenden Fall wurde dem „Fahrer“, der auch keine Fahrerlaubnis vorweisen konnte, die Weiterfahrt untersagt. Da der polizeibekannte Mann auch im Besitz von Betäubungsmitteln war, wurden diverse Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Gruppenschlägerei an Straßenbahnhaltestelle

Mehrere Männer aus zwei verschiedenen Gruppen haben sich am Donnerstagabend in der Teltower Vorstadt an einer Straßenbahnhaltestelle in der Heinrich-Mann-Allee geprügelt. Ein Straßenbahnfahrer hatte den Vorfall beobachtet und der Polizei gemeldet. Als die Beamten eintrafen, beschuldigten die Männer die jeweils andere Gruppe, mit der Schlägerei angefangen zu haben. Obwohl zwei der Männer verletzt wurden (Platzwunde am Auge, geschwollene Lippe), lehnten sie eine ärztliche Behandlung ab. Bei der wechselseitigen Anzeigenaufnahme wegen Körperverletzung wurden bei einem Tatverdächtigen „betäubungsmittelähnlichen Substanzen“ gefunden. Der 29-Jährige muss nun mit einem separaten Strafverfahren rechnen.

Smart in Nauener Vorstadt gestohlen

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag in der Nauener Vorstadt einen roten Smart gestohlen. Die Nutzerin hatte den Wagen mit dem Kennzeichen B–RK 2011 in der Graf-von-Schwerin-Straße abgestellt. Nach dem Auto wird international gefahndet. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Ladendiebe im Stern-Center erwischt

Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei am Donnerstagabend im Stern-Center in Drewitz zwei Ladendiebe festgenommen. Der Zeuge hatte zwei Frauen beobachtet, die wiederholt den Inhalt von Einkaufstüten in den Kofferraum eines in der Nähe des Stern-Centers geparkten Autos luden. Gegen 19.30 Uhr kam ein junges Pärchen zu dem Fahrzeug zurück, wo es schon von Polizeibeamten erwartet wurde. Die 20-Jährige aus Bosnien-Herzegowina und der 21-jährige Schwede trugen Tüten, in denen sich Bekleidungsstücke von mehreren Filialen aus dem Sterncenter befanden. Im Fahrzeug wurden weitere Gegenstände aus dem Stern-Center gefunden. Nach Rücksprache konnte das Diebesgut den einzelnen Geschäften zugeordnet und zurückgegeben werden. Die zweite vom Zeugen gesehene Frau konnte nicht gefasst werden. Die beiden Diebe wurden vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der Polizeimaßnahmen wurde das Pärchen wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Bandendiebstahl.

Von MAZonline

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Seit dem 24. November 2016 müssen sich vor dem Potsdamer Landgericht sechs Männer verantworten, denen vorgeworfen wird, Teil einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein und mehrere ausländerfeindliche Straftaten begangen zu haben. Drei der Männer sitzen in Untersuchungshaft. Als Kopf der Gruppe gilt NPD-Politiker Maik Schneider.

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