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Unfall auf der A 24 bei Herzsprung

Kollision mit Gefahrguttransport Unfall auf der A 24 bei Herzsprung

Die A 24 bei Herzsprung war Montagabend für mehr als eine Stunde gesperrt. Doch was sich in der Alarmierung äußerst gefährlich anhörte, war am Ende für Polizei und Feuerwehren schnell zu händeln: Szenario: Ein Pkw war auf einen Gefahrguttransporter aufgefahren.

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Feuerwehrleute kümmern sich um Öl und Benzin.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Herzsprung. Als die Wittstocker und Fretzdorf-Rossower Feuerwehreinheiten am Montag um 16.49 Uhr zur Hilfe auf die Autobahn 24 bei Herzsprung gerufen wurden, rechneten die Feuerwehrleute mit dem Schlimmsten. In der Alarmierung war den Wehren mitgeteilt worden, dass ein Pkw auf einen Gefahrgut-Tankzug aufgefahren war und der Pkw-Insasse eingeklemmt sei.

Beim Eintreffen entspannten sich die Helfer allerdings etwas. Zuerst war der Gefahrgut-Lkw gründlich in Augenschein genommen worden. Da jedoch alles am Tank und seinen Verschlüssen unversehrt und dicht geblieben war, stellte sich die Situation schnell in einem anderen Licht dar.

Auch um den Pkw-Fahrer stand es nicht so schlimm wie angekündigt: Der Fahrer war bereits aus dem Wagen befreit worden und in medizinischer Notversorgung, bevor er mit dem Rettungswagen anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Verkehr auf der Autobahn aber brachte der Verkehrsunfall und die Beräumung einige Wartezeit mit sich. Der Unfall-Pkw blockierte die linke Fahrbahn (Überholspur) in Fahrtrichtung Hamburg, beim Kilometer 180. Der Gefahrgut-Lastzug hingegen hatte sich gleich nach dem bemerkten Auffahrunfall auf die Standspur gerettet und stand dort.

Die eingesetzten 28 Feuerwehrleute sicherten den Unfallort – die A 24 musste in Richtung Hamburg voll gesperrt werden. In dieser Zeit wurde mit Hilfe von Bindemitteln verhindert, das auslaufende Betriebsstoffe des verunglückten Pkw versickern. Außerdem wurden die herumliegenden Fahrzeugteile eingesammelt und mit vereinter Kraft der Pkw von der Überholspur über die Autobahn bis auf die Standspur herüber geschoben.

Nachdem auf diese Weise die Fahrbahnen wieder freigemacht und alle Gefahren beseitigt waren, übergaben die Feuerwehrleute den Unfallort an die Polizei und kehrten an ihre jeweiligen Standorte in Fretzdorf, Rossow und Wittstock zurück. Gegen 18 Uhr war der Einsatz für sie vorbei. Die Autobahnpolizei gab zu dieser Zeit auch die geräumten Fahrspuren in Richtung Hamburg wieder für den Verkehr frei.

Von Gerd-Peter Diederich

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