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Stau-Chaos: A10 erst abends wieder frei

Unfall mit Gastransporter bei Potsdam Stau-Chaos: A10 erst abends wieder frei

Stau-Chaos rund um den westlichen Berliner Ring: Die A10 war von Mittwoch früh bis zum Abend zwischen Berlin-Spandau und Potsdam-Nord komplett gesperrt. Ein Gastransporter war umgekippt, die Bergung erwies sich als extrem schwierig. Am Abend krachte es dann noch einmal heftig auf der A2.

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Die A10 ist nach einem Unfall gesperrt
 

Quelle: Julian Stähle

Potsdam.  Nach einem Unfall am Mittwochmorgen mit einem Gastransporter war die A10 auf dem westlichen Berliner Ring zwischen den Anschlussstellen Spandau und Potsdam-Nord bis kurz vor 19.30 Uhr komplett gesperrt. Es kam weiträumig zu Stauerscheinungen. Die Bergung des Tank-Lkws gestaltete sich schwierig.

Stau gab es auch am Abend nach einem weiteren Unfall mit einem Gefahrguttransporter auf der A2. Ein Fahrer wurde schwerst verletzt, und giftige Farbe ist aus einem der drei beteiligten Lkw ausgetreten. 
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Potsdam, 9. September: Auf dem westlichen Berliner Ring, zwischen Spandau und Potsdam, haben sich am Morgen nach einem Unfall mit einem Gastransporter lange Staus gebildet. Zunächst ist sogar Explosionsgefahr vermutet worden. Laut Polizei ist der Tank des Lasters aber nicht beschädigt.

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Laut Polizei war gegen 7 Uhr auf der A10 zwischen den Ausfahrten Spandau und Potsdam-Nord ein Lkw aus unbekannter Ursache ins Schleudern geraten. Der Lastwagen geriet in die Leitplanke und fiel auf die Seite. Verletzt wurde niemand.

Polizei befürchtete Explosionsgefahr – Lkw-Tank aber unbeschädigt

Wegen des Unfalls ist die Autobahn am frühen Morgen gesperrt worden. Die Aufräumarbeiten waren aufwändig und kompliziert. Am Morgen befürchtete die Polizei sogar, dass es wegen des Gastransporter-Unfalls zu Explosionen oder dem Austritt von giftigen Dämpfen kommen könnte. Der Lkw hatte laut Polizei Flüssiggas geladen, 30.000 Liter. Um die Ladung in ein Ersatzfahrzeug umzupumpen, richtete die Polizei einen Sperrkreis von 300 Metern ein. Die Befürchtung bewahrheitete sich nicht, der Tank des Fahrzeugs wurde nicht beschädigt.

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Auf dem westlichen Berliner Ring, zwischen Spandau und Potsdam, haben sich am Morgen nach einem Unfall mit einem Gastransporter lange Staus gebildet. Zunächst ist sogar Explosionsgefahr vermutet worden. Laut Polizei ist der Tank des Lasters aber nicht beschädigt.

Quelle: Julian Stähle

Um das Gas abzupumpen, musste der Transporter zunächst aufgerichtet werden. Dazu wurden zwei Kräne benötigt. Das Umpumpen der 30.000 Liter Flüssiggas hat etwa drei Stunden beansprucht. Erst danach konnte das Unfallfahrzeug von der Autobahn geborgen werden. „Die Bergung muss mit viel Fingerspitzengefühl erfolgen“, sagte Polizeisprecherin Jana Birnbaum am Nachmittag. Der Tank dürfe dabei nicht beschädigt werden.

Der Auflieger war mit speziellen Sicherheitsventilen versehen. Im Fall einer Schräglage, oder wie aktuell bei diesem Verkehrsunfall, verriegeln die Ventile automatisch, so dass kein Stoff austreten kann. Somit war ein Abpumpen nicht möglich, so lange der Lkw nicht aufgerichtet war.

Bis zum Mittag waren die Einsatzkräfte auch damit beschäftigt, die Lkws von der Autobahn zu leiten, die sich unmittelbar hinter dem verunglückten Tanker befanden. Es handelte sich dabei um etwa 40 große Fahrzeuge, die rückwärts über die Abfahrt Spandau gelotst werden mussten.

Verkehr wird von der Autobahn geleitet

In Richtung Hamburg konnte man die Abfahrt Potsdam-Nord nehmen. Dies gilt auch für Lkw-Fahrer, teilte die Polizei mit. Erst hatte es Bedenken gegeben, dass eine Brücke bei Leest nicht für den Güterverkehr zugelassen ist. Polizisten hatten die 10-Tonnen Brücke in der Ortslage Leest nach einem Zeugenhinweis dahingehend überprüft, dass Lkws mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen diese nicht passieren dürfen. Es stellte sich heraus, dass sich die Beschränkung von 10 Tonnen pro Achse gilt. Demnach können auch Fahrzeuge des Güterverkehrs die Brücke passieren und die Anschlussstelle Potsdam- Nord nutzen, teilte die Polizei mit. Auch in der anderen Richtung gibt es Staus: Hier wird der Verkehr über Wustermark und die Bundesstraße 5 abgeleitet. Auch die L 204 die B2, und die B 1 gehören zu den Umleitungsstrecken. „Es ist überall sehr voll“, so Jana Birnbaum.

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50 Feuerwehrleute vor Ort

Die Feuerwehren hatten den ganzen Tag voll zu tun. Draußen waren etwa 50 Kräfte der Wehren Brieselang, Bredow, Nauen, Falkensee, Wustermark, Priort und Dallgow, berichtete Marco Robitzsch. Der Brieselanger Gemeindebrandmeister ist Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehrleute führen vor allem Sicherungsarbeiten aus. Als sie am Mittwochmorgen an der Unglücksstelle eintrafen, mussten sie prüfen, ob Gas aus dem Lastkraftwagen austritt und Brandgefahr besteht.

Von MAZonline

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Auswirkungen des Unfalls auf der A 10
Zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz.

Von Wustermark über Falkenrehde in Richtung Potsdam gab es am Mittwoch einen Dauerstau, weil die Fahrzeuge nach dem Lkw-Unfall auf der A 10 bei Potsdam-Nord von der Autobahn geleitet wurden.

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