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Verfolgungsjagd mit "Reichsbürgerin"

Oberhavel: Polizeibericht vom 2. Februar Verfolgungsjagd mit "Reichsbürgerin"

+++ Borgsdorf: "Reichsbürger" erkennen die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland nicht an und haben sogar eigene Ausweise - und auch fiktive Zulassungsplaketten. Eine solche Plakette bekamen Polizisten am Samstagnachmittag nach einer wilden Verfolgungsjagd mit mehreren Streifenwagen zu sehen +++

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Borgsdorf: „Reichsbürgerin“ ohne Fahrerlaubnis gestoppt   
Für die "Reichsbürger" haben die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland keine Gültigkeit. Daher werden sie von ihnen nicht anerkannt und ignoriert. Ein weiteres Beispiel dafür lieferte eine Frau am Samstagnachmittag. Polizeibeamte wollten gegen 15:30 Uhr einen Pkw Kia einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Ein Unterfangen, das in eine Verfolgungsjagd mit mehreren Streifenwagen ausartete.

Die Fahrerin versuchte die Kontrolle zu umgehen und flüchtete mit ihrem Wagen. Mehrere Polizeifahrzeuge nahmen die Verfolgung auf. Schließlich gelang es ihnen, die Fahrt der Frau ohne Schäden zu beenden. Doch das Schauspiel war noch nicht vorbei. Die Frau schloss sich nämlich im Auto ein und weigerte sich mit der Polizei zu sprechen.

Später stellte sich heraus, dass der Frau die Fahrerlaubnis bereits gerichtlich entzogen worden war und das Fahrzeug seit über einem Jahr nicht mehr zugelassen und ohne Haftpflichtversicherung geführt wurde. Die Fahrzeugführerin hatte sich stattdessen eigene fiktive Zulassungsplaketten gebastelt.

Neben Strafanzeigen gegen die Wiederholungstäterin wurden die Kennzeichen des Fahrzeuges, sowie der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

» Mehr zu den so genannten "Reichsbürgern": Sprengstoff-Prozess gegen "Reichsbürger", Polizeibericht vom 27. Januar 2014, Polizeibericht vom 28. Januar 2014

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Gransee: Feuer beschädigt Außentür

Die Tür hat gelitten, aber zum Glück ist nicht mehr passiert.

Quelle: Uwe Halling

Den Brand einer Außentür an einem Gebäude in der Strelitzer Straße in Gransee löschten die Kameraden der Granseer Feuerwehr am Freitag kurz vor Mitternacht.

Es war weder Mensch noch Tier in Gefahr, denn die Tür gehört zu einem Anbau, der erst noch hergerichtet werden soll. Es haben sich keine Personen dort aufgehalten, war auf MAZ-Nachfrage am Sonntag bei der Polizeiinspektion in Oranienburg zu erfahren.

Die Feuerwehrleute hatten den Brand schnell unter Kontrolle, so dass es bei der beschädigten Tür blieb. Dennoch ermittelt nun die Kriminalpolizei wie bei allen Bränden, welche Ursache zu dem Feuer geführt hatte.

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Oberhavel: Betrunken und berauscht durch den Landkreis
Am Wochenende wurden auf den Straßen Oberhavels im Rahmen von Verkehrskontrollen vier Fahrzeugführer angehalten, die nicht mehr über die erforderliche Fahrtauglichkeit verfügten.

  • So endete die Fahrt eines 19-jährigen Hondafahrers in der Hennigsdorfer Fontanesiedlung am Samstagmorgen wegen des Verdachtes auf Betäubungsmittelkonsum.
  • Am Vormittag des gleichen Tages wurde ein 63-jähriger Renaultfahrer in der Oranienburger Kanalstraße mit 0,71 Promille angetroffen.
  • In der folgenden Nacht musste ein 21-jähriger Renaultfahrer nach Cannabiskonsum in der Germendorfer Dorfstraße die Fahrt beenden.
  • Wenig später stoppte in der Hauptstraße in Birkenwerder ein Ford aus dem zwei Personen wegrannten und wenig später wieder zum Wagen zurück kamen. Nachdem beide zunächst leugneten gefahren zu sein, konnte die 44-jährige Frau durch die Beamten als Fahrerin ermittelt werden. Diese pustet 1,01 Promille.

Alle betroffenen Fahrer mussten die Beamten zur Polizei begleiten. Dort wurden Atemalkoholmessungen und Blutentnahmen durchgeführt. Gegen die vier Fahrzeugführer wurden Anzeigen gefertigt. Sie müssen mit einer hohen Geldbuße und Fahrverboten rechnen.

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L215-Zehdenick: Verkehrsunfall mit verletzten Personen
Am Freitagnachmittag kam es gegen 15:55 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße Zehdenick/Vogelsang auf Höhe des Abzweiges Kurtschlag zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich zwei Personen leicht verletzt haben.

Ein 61-jähriger Renaultfahrer hatte beim Abbiegen die 58-jährige Opelfahrerin übersehen, die ihn gerade überholen wollte. In der weiteren Folge kam der Opel von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Beide Fahrzeugführer wurden zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus Templin verbracht.

Die L 215 war für 30 Minuten voll gesperrt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von rund 24.000 Euro.

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Hennigsdorf: Taxifahrt in die JVA
Am Freitag wollte sich ein 48-jähriger Hennigsdorfer von einem Taxi nach Hause fahren lassen. Als der Fahrgast nicht zahlen wollte, fuhr der Taxifahrer ihn zum Polizeirevier. Dort wurde nach der Personalienüberprüfung festgestellt, dass der 48-Jährige per Haftbefehl gesucht wird. Die folgende Fahrt in die JVA erfolgte ohne Taxameter.

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