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Vergiftet am Tegeler See – mehrere Hunde tot

Berlin Vergiftet am Tegeler See – mehrere Hunde tot

Die Berliner Polizei mahnt Hundebesitzer am Tegeler See zur Vorsicht. Denn vermutlich ist dort in der Nähe des Ufers Gift ausgelegt worden. Mehrere Hunde sind bereits gestorben. Nun ermittelt die Polizei.

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Quelle: Polizei Berlin

Berlin. Die Polizei Berlin ermittelt gegen Unbekannt zum Verdacht auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Das teilte die Polizei am Dienstag über Facebook mit. Drei Hundebesitzer hatten nach dem Tod ihrer Tiere Anzeige erstattet.

Die drei Hunde sind nach derzeitigem Ermittlungsstand gestorben, nachdem sie am Tegeler See (Borsigdamm) in Ufernähe ausgeführt worden waren. Ein vierter Hund konnte nach Polizeiangaben gerettet werden. Berliner Medien berichten von sechs toten Hunden.

Andere Symptome als bei Rattengift

Die Tiere sind offenbar vergiftet worden. Eine Reinickendorfer Tierarztpraxis hat die Fälle angezeigt. Alle behandelten Hunde wiesen starke Vergiftungssymptome auf. Die Symptome unterscheiden sich aber nach Angaben der Veterinäre von üblichen Vergiftungserscheinungen, die etwa durch Rattengift und Schneckenkorn verursacht würden. Die Hunde waren innerhalb kürzester Zeit orientierungslos, hatten starken Speichelfluss und Lähmungserscheinungen.

Eine vorsätzliche Tat?

Wie die Vergiftungen genau entstanden sind, wird noch geprüft. Ebenso prüft die Polizei, ob es sich um eine vorsätzliche Tat durch einen Dritten handelt oder ob die Hunde auf anderem Wege mit dem Gift in Kontakt kamen.

Eine konkrete Gefährdung für Menschen schließt die Polizei nach derzeitigem Stand aus.

Das rät die Polizei

Hundebesitzern, die mit ihren Tieren am Tegeler See spazieren gehen, rät die Polizei Folgendes: die Tiere am besten anleinen (insbesondere in Ufernähe); beobachten, ob die Tiere etwas vom Boden aufnehmen; bei kleinstem Verdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren.

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Von MAZonline

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