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Verletzter im Freibad: Wurde er geschubst?

Unfall am Freitag in Kleinmachnow Verletzter im Freibad: Wurde er geschubst?

Nach dem schweren Badeunglück im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ermittelt nun die Polizei, ob möglicherweise Fremdverschulden vorliegt. Es besteht der Verdacht, dass der 29-Jährige, der am Sonntag noch in Lebensgefahr schwebte, geschubst worden sei.

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Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow.

Quelle: Martin Steger

Kleinmachnow . Nach dem schweren Badeunglück im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ermittelt nun die Polizei, ob möglicherweise Fremdverschulden vorliegt.

Am Freitagabend wurde ein 29-Jähriger in Bauchlage treibend im Schwimmbecken gefunden worden. Rettungsschwimmer zogen den Mann – einen Slowaken mit Wohnsitz in Deutschland – aus dem Wasser und reanimierten ihn.

Badeunfall? Mann reglos im Wasser entdeckt

De Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus und schwebte am Sonntag noch immer in Lebensgefahr.

Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Nach offiziell unbestätigten Angaben von Augenzeugen soll der Mann von zwei zehn und zwölf Jahre alten Jungen ins Wasser geschubst worden und dabei gegen den Startblock geknallt sein. Die Kinder sollen bereits polizeilich vernommen worden sein.

Auf der Facebook-Seite des Freibads wird der Vorfall vom Freitag heftig diskutiert. Unter anderem wird die Frage aufgeworfen, wann die Rettungsschwimmer den leblosen Mann im 50-Meter-Becken bemerkt hätten und ob das beliebte Bad genügend Personal habe, um an heißen Tagen mit vielen Besuchern alles überblicken zu können.

Das Bad, das zu Pfingsten sein 40-jähriges Bestehen feierte, verfügt über einen Stamm von fast 20 Rettungsschwimmern. Wie viele am Freitag zur Zeit des Unglücks auf dem 40 000 Quadratmeter großen Areal im Einsatz waren, ist nicht bekannt. 2015 kamen rund 97000 Gäste in das Freibad, das über die Gemeindegrenzen hinaus beliebt ist Schlimmere Unfälle gab es in der vergangenen Jahren nicht.

Von Marion Kaufmann

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