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Verwirrter Patient demoliert Brandmelder

Treuenbrietzen: Zwei Feuerwehr-Einsätze in der Nacht Verwirrter Patient demoliert Brandmelder

Zwei Einsätze beschäftigten Feuerwehren der Stadt Treuenbrietzen in der Nacht zu Mittwoch. Zunächst waren sie zum Krankenhaus ausgerückt, wo ein verwirrter Patient vorsätzlich einen Brandmelder beschädigt und damit Fehlalarm ausgelöst hatte. Am frühen Morgen war sodann ein Sturmschaden auf der Straße nach Bardenitz zu beseitigen.

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Zweimal rückte die Feuerwehr Treuenbrietzen in der Nacht zu Mittwoch aus.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Die Treuenbrietzener Feuerwehrleute haben eine stürmische Nacht zu Mittwoch hinter sich. Zunächst waren mehrere Ortsfeuerwehren am Abend gegen 21 Uhr zum Krankenhausgelände in Treuenbrietzen gerufen worden. Dort hatte ein offenbar verwirrter Patient per Hand einen Brandmelder ausgelöst. „Einen Grund dafür gab es aber nicht“, sagt Stadtbrandmeister Jens Heinze. „Da der Handruckmelder durch kräftige Schläge oder Tritte erheblich beschädigt war, konnte der Alarm zunächst nicht deaktiviert werden“, erklärt der Feuerwehrchef. So dauerte es gut eine Stunde, bis das massiv demolierte Meldegerät demontiert und der Alarm zurückgesetzt werden konnte.

Gemäß der automatisch aktivierten Alarmordnung waren jedoch umgehend bereits Feuerwehren aus Treuenbrietzen, Bardenitz, Frohnsdorf und Rietz zum Klinikkomplex angerückt. Sie konnten aber – bis auf ein Fahrzeug – den Fehleinsatz umgehend wieder abbrechen.

Baumkrone landet auf der Straße

Abermals gefordert waren die Einsatzkräfte dann in den frühen Morgenstunden. Gegen 5 Uhr mussten sie auf dem Bardenitzer Damm in der Nähe der Bundesstraße 102 einen Baum beseitigen. Die Kiefer war während des Sturmes in der Nacht im angrenzenden Wald umgestürzt und mit der Krone auf die Fahrbahn gekracht. Dort wurde sie zur Gefahr für Kraftfahrer. Acht Kameraden aus Treuenbrietzen zerlegten den Baum mit Hilfe von Kettensägen und zogen die Kronenreste mit vereinten Muskelkräften von der Straße. Der Einsatz dauerte circa eine halbe Stunde an. Weitere Einsätze zu Sturmschäden sind aus dem Fläming nicht bekannt.

Von Thomas Wachs

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